Als die ersten Christen
zusammenkamen, um in der Gemeinschaft zu essen und zu trinken, mussten keine Tiere dafür
sterben. Denn Jesus von Nazareth hatte Seine Nachfolger über das Empfinden der Tiere
aufgeklärt und ihnen aufgetragen, keine Tiere zu schlachten. Auch Mose hielt es bereits
so. Doch die Priester verfälschten die durch Mose gegebenen Gottesoffenbarungen und
führten einen Opferkult mit grausamen Tieropfern in Israel ein. Die Priester Israels
schlachteten selbst und wachten darüber, welche Arten von Fleisch das Volk wann essen
durfte, welche nicht und wie alles zubereitet werden musste
(siehe Der Prophet Nr. 15,
S. 6,
http://www.das-wort.com/deutsch/kostenlos/tiere-klagen---der-prophet-klagt-an.php).
Nur wenige Jahre nach Seiner Zeit auf der Erde erging
es Jesus ähnlich wie Mose. Auch Seine Botschaft wurde verfälscht,
z. B. durch Saulus, der sich bald Paulus nannte. Dieser wusste
offenbar nichts von dem, was Jesus über die Tiere lehrte und
wie Er sie liebte. Paulus lehrt, dass ein Christ alles, "was
auf dem Fleischmarkt verkauft wird" (1. Korinther 10, 25),
essen kann. Und andere Schreiber des Neuen Testaments erzählen
den Gemeinden sogar von den "unvernünftigen Tieren,
die von Natur aus nur dazu da sind, dass man sie jagt und
vernichtet" (2. Petrus 2, 12).
(Der ausführliche Artikel steht in der
Druckausgabe.
Weitere Informationen zum Thema:
www.theologe.de, Ausgabe
Nr. 7 )