"Gott
ist nicht zu ergründen" - so sprechen viele. Doch in Wahrheit hat
Gott vor Seinen Menschenkindern keine Geheimnisse. Christus sagt es uns
durch das Prophetische Wort: "Das Geheimnisumwitterte seid ihr
selbst; denn ihr macht aus dem, was wahres Leben ist, Geheimnisse."
Weshalb kommt uns Gott oft so "unergründlich" vor? "Weil
viele Meiner Menschenkinder sich selbst nicht ergründen, sich selbst
nicht erkennen und so nicht zur Wurzel ihres Menschlichen kommen."
Dann sind wir im Inneren arm - und werden auch früher
oder später äußerlich verarmen. "Jedem ist geboten, sich
selbst die Frage zu stellen: Nimmt er bewusst die Gaben von der Mutter
Erde? Oder entwendet er die Gaben der Mutter Erde?"
Um die Erde ist es nicht gut bestellt - weil zwar
viele vom Frieden reden, ihn aber in ihrem Inneren nicht halten. Viele
leben im Schein - und wissen, sie müssten das Sein anstreben. "O
sehet und erfasset, dass ihr noch viel zu wenig über euch selbst
nachdenkt - nämlich über euer wahres Selbst, wer ihr seid. Ist euch
dies bewusst geworden, dass ihr das wahre Selbst seid, Kinder des Alls,
ausgestattet mit den Kräften des Alls? ... Dann werdet ihr immer
weniger sündigen. Denn dann wirkt in euch die Erhabenheit des Ewigen,
und ihr werdet von Mal zu Mal, von Schritt zu Schritt hin zum ewigen
Licht klarer, euer Bewusstsein heller - und ihr schaut dann ganz
allmählich in das Leben, Gott, hinein und erfasst in eurem Inneren:
Gott hat keine Geheimnisse. Gott schenkt sich."
Gott blickt uns an durch die Früchte, durch die Augen
der Tiere, durch Blumen und Gräser, Sträucher und Bäume, ja durch jedes
Sandkorn. Und doch sagen wir: "Der Weg ist noch so weit bis hin zum
ewigen Sein." Christus aber: "Siehe: Der Weg ist so
nah. Er ist da. Weißt du, wo? In jeder Empfindung, in jedem Gedanken,
in jedem Wort und in jeder Handlung ist der Weg, ist das Sein - Bin Ich.
... Jetzt, in diesem Augenblick, ein selbstloser Gedanke - und du
spürst und empfindest Mich, das Sein ... Kennst du dich, dann kennst
du Mich."