Der Himmel - schweben da nur Engel von einer Wolke
zur anderen?
Christus greift in einer mächtigen Botschaft aus dem All dieses landläufige
Bild auf und rückt es gerade: "Die himmlischen Wesen schweben nicht nur von Himmel zu Himmel,
dort nur feinstoffliche Ströme sind. In jedem Himmel sind Wohnstätten, geistige
Bauwerke, dort die Familien nicht abgekapselt leben, sondern da alles eine Einheit ist,
bilden sie die große Familie in Gott, unserem Vater, der uns auch gleich Mutter
ist."
Der Himmel ist auch nicht fern von uns. "Ihr fühlt
euch nur fern, wenn ihr eure Sinne, euer menschliches Denken und
Trachten nach außen lenkt." Wir glauben dann, dass die äußere Realität
alles wäre. Doch: "Der Himmel, die Essenz
der Unendlichkeit, alles Schöne, Reine, Edle und Feine, ist in euch, also so nah! Der
Himmel atmet durch euch. Der Himmel ist Liebe, ist Kraft, ist Leben, und jeder Atemzug ist
Leben. ... Wer nach innen wandelt, der empfindet die Himmel nahe."
Nach innen wandeln - das ist der Innere Weg, der Weg
zum Herzen Gottes. Christus beschreibt einige der ersten Schritte auf
diesem Weg, etwa: "Setze an Stelle
der menschlichen, negativen Gedanken - Gedanken des Hasses, des Neides, der Feindschaft,
des Streites, des Zankes und vielem mehr - positive Gedanken, Gedanken der selbstlosen
Liebe, Gedanken des Friedens, der Hoffnung, der Zuversicht und des Glaubens. Dann
schwinden die mürrischen, zweiflerischen, gehässigen und abwertenden Gedanken." Wer
sich selbst, seine negativen Gedanken, erkennt und bereut, der versöhnt sich mit seinem
Nächsten - und er lässt ihm den freien Willen, weil dieser ebenfalls ein freies Kind
Gottes ist.
Wer sich mit Christi Hilfe von seinem negativen
Denken befreit, der erweitert sein Bewusstsein - und erfasst, was Gottes
Wille ist: Dass Menschen hier auf der Erde nach Seinen Geboten leben,
dass sie einen Teil des Himmels auf dieser Erde sichtbar machen.
Christus spricht: "Das Friedensreich ist schon längst angekündigt. Mein
Herz strömt zu jedem Einzelnen von euch ... Macht mit! Geht den Weg - zuerst, um euch
selbst zu erfahren und vieles zu bereinigen, und dann, um da zu sein für die vielen, die
noch kommen und die weiteren Generationen bilden."