Die Materie ist nur Schein

Das Ende des materialistischen Weltbilds

Der Materialismus wurde durch die moderne Physik längst überholt: Die Materie ist nur Schein. Was die Welt im Innersten zusammenhält, ist Geist.

Enheit spielt in der Philosophie des Heraklit eine entscheidende Rolle: »Alles fließt«.Es ist keine beneidenswerte Lage, in der sich die Höhlenbewohner in Platons berühmtem Gleichnis befinden: Ein Leben lang starren sie auf die Schattenbilder, die sich auf der Wand am Ende der Höhle bewegen und sogar Laute von sich zu geben scheinen.

Die Verblendung

Für die Menschen, die mit dem Rücken zum Ausgang ihres dunklen Verlieses sitzen und den Blick nicht wenden können, weil sie angebunden sind, sind die »sprechenden Bilder« an der Wand die einzige Realität. In Wirklichkeit stammen sie von Figuren, die vor einem Feuer, das am Höhleneingang brennt, hin- und hergetragen werden, von Leuten, die miteinander sprechen. Platon führt sein Gleichnis fort: Stelle dir vor, man würde die Gefesselten losbinden und sie auffordern, sich umzudrehen und ins Licht zu blicken! Es würde ihnen vor den Augen flimmern und sie wären nicht im Stande, die Gegenstände wahrzunehmen, deren Schatten sie vorher gesehen hatten. Was würden sie wohl sagen, wenn man ihnen versichern würde, dass sie vorher lauter Nichtigkeiten gesehen haben, jetzt aber vor Dingen stünden, denen »ein Sein in höherem Grad« zukomme? Glaubst du nicht, dass sie in Verwirrung kämen und das, was sie früher gesehen haben, für wirklicher halten würden als das, was man ihnen jetzt zeigt? Wenn man sie gar nötigen würde, in das Licht selbst zu sehen, würden ihnen dann nicht die Augen so schmerzen, dass sie fliehen und zu den Dingen zurückkehren würden, die sie anzusehen im Stande sind - fest davon überzeugt, dass diese viel wirklicher seien als das, was man ihnen zuletzt gezeigt hatte?

Die Suche nach dem Sinn

Das Gleichnis Platons, eines der Väter der abendländischen Philosophie (427-347 v. Chr.), bringt die Fixierung des Menschen auf das unmittelbar Wahrnehmbare und seine Verblendung gegenüber der Wirklichkeit auf den Punkt.
Und dennoch sucht die Menschheit von alters her - zunächst in Mythen und Sagen, dann in den großen Weltreligionen und in der Philosophie - Antworten auf die Urfragen unserer Existenz, die Immanuel Kant einmal wie folgt zusammengefasst hat: Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Was können wir wissen? Was dürfen wir hoffen?

Der Mythos sucht die Antworten auf diese Fragen in dramatischen Bildern und Begebenheiten, die seit unerdenklichen Zeiten überliefert wurden und symbolhaft ein Urwissen der Menschheit widerspiegeln - von Katastrophen und Errettung, von jenseitigen Welten und irdischen Verstrickungen, von Leben und Tod, von Wiedergeburt und Erlösung. Es geht um die Entstehung von Himmel und Erde, um den Schöpfergott, um Naturgötter und Gottkönige, um Kämpfe von Titanen in himmlischen und irdischen Welten, um die Auseinandersetzung der »Sterblichen« mit den »unsterblichen Göttern«, um das Sintflutgeschehen, um das Schicksal der Menschen im »Totenreich«. In allen großen Kulturen - in China, Indien, Ägypten, Griechenland und anderen - spiegeln sich in unterschiedlichen Bildern und Projektionen der menschlichen Seele die großen Themen der Menschheit wider, einschließlich eines Fallgeschehens, das die Erdenbewohner von der Gottheit trennte, und der Geburt eines die Menschheit erlösenden Gottessohnes.
Im Anschluss an die Deutung des Weltgeschehens durch den Mythos erfolgten die religiösen Aufschwünge der Menschheit. Sie haben sich zum Teil aus dem mythologischen Urwissen entwickelt. Vor allem aber wurde eine neue Erkenntnisquelle erschlossen: Die Selbstoffenbarung der Gottheit, die sich zur Menschheit neigt und zu ihr spricht, durch einzelne Menschen, die Gott als Sprachrohr berufen hat. Im jüdisch-christlichen Kulturkreis sind es die »Propheten des Alten Bundes« und vor allem Jesus von Nazareth, der nach christlicher Überzeugung als der Sohn Gottes auf die Erde kam und zum Erlöser der Menschheit wurde; der das Fallgeschehen stoppte, das die Schöpfung aufzulösen drohte, und der die Menschheit lehrt, wie sie sich von den Fesseln der Höhlenbewohner Platons lösen und dem Licht zuwenden kann.

Das Universum ist eine organische Einheit

Was ist der Grundstoff des Universums?Die dritte Erkenntnisquelle, die Philosophie, ist bescheidener, um nicht zu sagen beschränkter: Sie nährt sich nur in ihren Anfängen, etwa im 6. Jh. v. Chr. von der Intuition, der inneren Schau (was die ursprüngliche Bedeutung des Wortes »Theorie« ist). Für die griechischen Naturphilosophen war das Universum noch eine organische Einheit, die auf einer Grundsubstanz basierte. Für Thales von Milet war sie das Wasser - nicht als bloße Flüssigkeit, sondern voller Leben, was Thales mit dem Satz ausdrückte: »Die Dinge sind voll von den Göttern.« Für seinen Schüler Anaximander gingen alle materiellen Substanzen aus einem universellen, gewissermaßen übergeordneten Grundstoff hervor - in einem ständigen Werden und Vergehen, wobei die Ausdifferenzierung in materielle Formen gewissermaßen als eine Heruntertransformierung des unendlichen Seins betrachtet wurde. Der Gedanke an einen Allgeist, aus dem alles hervorgeht und zu dem alles zurückkehrt, drängt sich auf. Das Hervorgehen einer Vielfalt materieller Formen aus einer alles umfassenden Einheit spielt auch in der Philosophie des Heraklit von Ephesus eine entscheidende Rolle. Von ihm stammt das geflügelte Wort: »Alles fließt.« Die Quelle und der Grundstoff, aus dem alle Bewegung kommt, ist für ihn das Feuer. Man könnte auch sagen: Eine Urenergie, aus der die Vielfalt der Dinge hervorgeht. Heraklit scheint bereits zu ahnen, was erst durch die Relativitätstheorie Einsteins Gewissheit wurde: dass aus Energie Masse werden kann und umgekehrt.

Die Wende zum Materialismus

Das Einheitsbewusstsein der griechischen Naturphilosophen, die einen belebten Grundstoff des Universums annahmen, ging jedoch bald verloren. Wenige Jahrhunderte später erfolgte ein Trennungsstrich zwischen Geist und Materie; zunächst durch Demokrits »Atomtheorie« (4. Jahrhundert v. Chr.), die die Welt in tote Materiepartikel zerlegte; aber dann auch durch die Philosophie des Aristoteles (384-322 v. Chr.), die bis ins Mittelalter maßgeblich blieb. Das Einheitsbewusstsein ging verloren zu Gunsten eines Weltbildes, das alles trennte: Gott und das Universum, Leib und Seele, Materie und Geist. Und als Descartes im 17. Jahrhundert mit seinem berühmten Satz »Ich denke, also bin ich« (cogito ergo sum) den Menschen mit seinem Intellekt identifizierte und alles andere, einschließlich Tieren und Pflanzen, als maschinell funktionierende Materie abtat, ging es endgültig dahin: Das mechanistische Weltbild feierte auf der Grundlage der Physik Newtons in der Folgezeit seine naturwissenschaftlichen Triumphe und verlor das Leben und den Geist aus dem Auge.
Die Philosophie stieg gewissermaßen von der Seele in den Kopf, mit all den Folgen, die damit verbunden sind, wenn einem etwas in den Kopf steigt: Als wirklich galt nur mehr das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen oder mit verfeinerten Werkzeugen der Technik beobachten können. »Die Materie war die primäre Wirklichkeit. Der Fortschritt der Wissenschaft erschien als ein Eroberungszug in die materielle Welt. Nützlichkeit war das Losungswort der Zeit« (Heisenberg). Darunter leiden wir heute noch. Aus der philosophischen Verbannung des Geistes entwickelte sich ein Vulgärmaterialismus, der Gott leugnet, weil er Ihn »nicht sieht«, der Gefühle und Empfindungen, die Seele insgesamt, als bloßes Epiphänomen, als eine Begleiterscheinung unserer Körperchemie, ansieht und nur das für real hält, was wägbar und messbar ist.

Revolution der Physik

Di sogennanten »kleinsten Teilchen« im klasischen Atommodell existieren nicht. Was uns als Materie erscheint, sind Impulse eines unsichtbaren EnergiefeldesWas an Stammtischen und in wissenschaftlichen Laboratorien bis heute allerdings immer noch nicht wahrgenommen wird, ist die naturwissenschaftliche Revolution, die im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts durch die Quantenphysik unser Weltbild von Grund auf veränderte. Die »neue Physik« lehrt uns, dass unsere Welt in Wirklichkeit nicht aus Materie besteht. Was wir als mehr oder weniger feste Stoffe empfinden, ist nicht eine Ansammlung unendlich vieler, allerkleinster fester Materieteilchen, sondern ein Beziehungsgeflecht von Impulsen und Schwingungen eines unsichtbaren Energiefeldes. Hans-Peter Dürr, langjähriger Mitarbeiter und Nachfolger Werner Heisenbergs, eines Mitbegründers der Quantentheorie, beschreibt es so: »Am Grunde der Wirklichkeit ist in dieser Betrachtung nicht die Materie, sondern nur ein Feld, das aber nicht materiell ist, sondern eine Art Potenzial darstellt. Ein Potenzial, das die Fähigkeit hat, sich zu materialisieren. Dieses Feld ist nur ein einziges Feld, aus dem das ganze Universum besteht. Von einem Augenblick zum anderen baut es ein Potenzial aus, und im nächsten Augenblick hat sich die Welt wieder neu ereignet, aber nicht total neu, sondern beeinflusst von der Welt, wie sie vorher war.«
Es verflüchtigte sich jedoch nicht nur die Annahme, der Urstoff sei Materie, sondern auch der Glaube, der Mensch könne als erkennendes Subjekt Gegenstände wirklich erfassen bzw. messen: Im subatomaren Bereich verändert der Impuls des Beobachters die beobachteten Vorgänge und bezieht den Beobachter in den »kosmischen Reigen« von Entstehen und Vergehen so genannter Teilchen mit ein.

Nur Zufall?

Des weiteren: Die Welt verliert ihre »Festigkeit«, denn die Teilchen vergehen an dem einen Ort und entstehen an einem anderen wieder. Und schließlich: Welches Teilchen an welchem Ort wieder auftaucht, ist nicht vorhersehbar. Kausalitäten von Teilchen zu Teilchen sind nicht mehr vorhanden. Die Bewegungen, das Entstehen und Vergehen der Partikel ist nur statistisch erfassbar. Im Mittel ergibt sich dann das, was wir als geordnete Materie erleben.

Alles hängt mit allem zusammen

»Gott ist alles in allem, Er ist in jedem Stein, in jeder Pflanze, in jedem Tier und in jedem Menschen.«Vieles ist nur in mathematischen Formeln beschreibbar und für den Laien schwer übersetzbar, weshalb auch die
Fachleute ins Stammeln geraten, wenn sie über die von ihnen entdeckten Wirklichkeiten reden oder schreiben. Die Konsequenzen ihrer Forschungsergebnisse sind dennoch unverkennbar: Sie überwinden nicht nur das materialistische Weltbild des vorigen Jahrhunderts, sondern stellen auch das kirchliche Gottesbild in Frage: Es lebt von der Trennung zwischen dem Schöpfer und Seiner Welt, die Er aus dem Nichts geschaffen haben soll, wie die Theologen behaupten. Der Physiker Hans-Peter Dürr hält ihnen entgegen, dass die moderne Physik von diesem äußeren Gott ganz abkommt. »Denn in der Quantenphysik ist der Gedanke vorherrschend, dass alles mit allem zusammenhängt. Aber wo es nichts Abgetrenntes gibt, kommt man zu einem anderen Gottesbild. Ich kann mir Gott nicht als etwas Äußeres vorstellen. Für mich gilt nur ein Gottesbild, in dem ich selbst mit inbegriffen bin.« An anderer Stelle sagt er: »Ich kann das Göttliche nicht von mir abtrennen. Diese Auffassung entspricht auch meinem Weltbild als Quantenphysiker. Für mich gibt es kein totales Getrenntsein. Alles hängt mit allem zusammen. Auftrennen, analysieren, differenzieren - das tut man, um Dinge zu erkennen. Aber wenn ich Gott schaue, will ich nicht erkennen, sondern ich will ihn einfach erfahren.«

Diese Gotteserfahrung, zu der sich hier ein bedeutender Physiker unserer Tage bekennt (wie vor ihm seine Kollegen Max Planck und Werner Heisenberg), legte bereits Jesus von Nazareth nahe - in der überlieferten Bibel mit dem Ausspruch »Der Vater und Ich sind eins« und in Seinen Großen kosmischen Lehren des Jesus von Nazareth für die Jetztzeit durch die Botschaft »Wisset: Jeder von euch ist das komprimierte All, und das All ist das Sein - es ist die ewige Heimat, das Lichtmeer, Gott«.

In der Sprache des nüchternen Physikers Dürr klingt das so: »Meiner Auffassung nach gibt es das Immaterielle in der Gegensetzung zum Materiellen gar nicht. Denn alles ist sozusagen ‘Atem Gottes’. Man könnte das Materielle so beschreiben, dass Teile dieses Atems anfangen zu erstarren und so das Unbelebte bilden. Aber das Wesentliche ist immer das, was ‘Atem’ genannt wird.«
Mit dieser Aussage Dürrs nähert sich die moderne Physik einem Weltbild, das der Anschauung der Mystiker aller religiösen und philosophischen Traditionen entspricht. Sie ist geprägt vom Bewusstsein der Einheit aller Dinge und Ereignisse. Sie gelten als die materiellen Manifestationen eines kosmischen Urseins, gleich, ob man es »Tao«, »Brahman« oder »Allgeist« nennt, aus dem alles hervorgeht. Im normalen Leben bleibt uns diese Einheit verborgen. Wir erkennen nur getrennte Objekte im Raum. Für Hindus und Buddhisten ist dies nichts anderes als Illusion, die auf Unwissenheit beruht und von unserem Gehirn unter dem Zauber von »Maya« produziert wird. Nur durch Meditation, so lehren Traditionen östlicher und westlicher Mystik, lässt sich der Zauber überwinden und die Einheit des Universums erfahren.

Ein Kollege Dürrs, der Physiker und Philosoph Fritjof Capra, ebenfalls Heisenberg-Schüler, weist auf die Analogie zur Quantenphysik hin: »Diese grundsätzliche Einheit des Universums ist auch eine der bedeutendsten Offenbarungen der modernen Physik. Sie tritt im atomaren Bereich zutage und manifestiert sich immer deutlicher, wenn man tiefer in die Materie, hinunter in das Reich der subatomaren Teilchen, eindringt. Das Thema von der Einheit aller Dinge und Ereignisse taucht bei unserem Vergleich der modernen Physik mit der östlichen Philosophie immer wieder auf. Wenn wir die verschiedenen Modelle der subatomaren Physik studieren, sehen wir, dass sie immer wieder auf verschiedene Weise die gleiche Einsicht ausdrücken: Dass die Bestandteile der Materie und die daran beteiligten Grundphänomene alle zusammenhängen, zueinander in Beziehung stehen und voneinander abhängen; dass sie nicht als isolierte Einheiten, sondern nur als integrierte Teile des Ganzen verstanden werden können.«

Gott spricht wieder durch Prophetenmund

Diese Perspektiven der neuen Physik mögen manchem Zeitgenossen Dimensionen inneren Lebens erschließen, die ihm bisher fremd und unverständlich waren: dass wir Gott nicht im Äußeren, sondern nur in der Stille unseres Inneren finden können, weil wir auf dem Grund unserer Seele Geist aus Seinem Geist und Licht aus Seinem Licht sind. Jesus von Nazareth sagte dazu: »Das Reich Gottes ist inwendig in euch.« Und auch die Möglichkeit, dass Gott von Zeit zu Zeit durch Prophetenmund zur Menschheit spricht, leuchtet ein, wenn wir uns vergegenwärtigen, dass der All-Geist alles durchwirkt und von den meisten Menschen nur deshalb nicht wahrgenommen wird, weil sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind. Vereinzelt gab es immer wieder Menschen, die sich so weit läuterten, dass die Nebengeräusche ihres Egos verstummten und Gott in ihrem Inneren hörbar wurde. Und wenn sie dazu berufen waren, wurde die Lichtsprache des Inneren zum Prophetischen Wort für die Menschheit. So geschah es bei den großen Propheten, die vor Jahrtausenden auftraten, so geschah es bei Jesus von Nazareth, und so geschieht es auch heute wieder, durch ein hohes Geistwesen, das in einer Frau mit dem irdischen Namen Gabriele inkarniert ist und durch die ein großes Offenbarungswerk entstanden ist.

Der Geist, der am Anfang des 20. Jahrhunderts der Naturwissenschaft zu einem neuen Bewusstsein verhalf und das materialistische Weltbild auflöste, ist derselbe Geist, der sich am Ende des Jahrhunderts als der »Christus-Gottes-Geist« durch Prophetenmund offenbart und das erstarrte Christentum aufbricht, indem Er die Lehren, die Er als Jesus von Nazareth brachte, erneuert, vertieft und erweitert, wie es der Nazarener vor 2000 Jahren angekündigt hat. Seine Botschaft, die vor allem in den Offenbarungsschriften Das ist Mein Wort und Die großen kosmischen Lehren des Jesus von Nazareth enthalten sind, lautet: Gott ist alles in allem, Er ist in jedem Stein, in jeder Pflanze, in jedem Tier und in jedem Menschen. Er ist uns näher als unsere Arme und Beine. Seine Schöpfung ist im Ursprung Geist, und die grobstofflichen Manifestationen der »Welt« sind aufgrund eines Fallgeschehens entstanden und nur Abbilder der ewigen Heimat, in die alle geschaffenen Formen zurückkehren werden. Vielen Weltreligionen ist dies als ein Urwissen der Menschheit bekannt. An der Wende vom Fische- zum Wassermann-Zeitalter erinnert der Gottesgeist die Menschheit erneut daran und gibt ihr zugleich Einblicke in ungeahnte Dimensionen: In die geistige Atomstruktur des Seins, in die Zusammenhänge von materiellen und geistigen Kosmen, in die Einzelheiten des Fallgeschehens, in das karmische Gesetz von Ursache und Wirkung, in die Zusammenhänge von Geburt und Wiedergeburt u. v. a. m. Vor allem aber lehrt Er den Weg der Läuterung und Reinigung von Seele und Mensch, so dass das Bewusstsein des Menschen wieder in Einheit mit dem urewigen Sein, dem göttlichen Geist, gelangen und in die ewige Heimat zurückkehren kann. Auf diesem Inneren Weg wird das neue Weltbild zur praktischen Hilfe für den Alltag, das Wissen zur Tat. In dem Bewusstsein, dass Gott alles in allem ist, wird es uns möglich, Frieden zu schließen mit unseren Nächsten und mit der Natur, indem wir für getanes Unrecht um Verzeihung bitten und auch selbst verzeihen. Dann wird sich die Atmosphäre ganz allmählich von negativen Energiefeldern reinigen, auf dass »ein neuer Himmel und eine neue Erde« werden können. (Christian Sailer)

Literatur zum Thema:

  • Das ist Mein Wort. Alpha und Omega. Das Evangelium Jesu. Die Christus-Offenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen. 2. Auflage, Würzburg 1993;
    http://www.das-wort.com/deutsch/

  • Die großen kosmischen Lehren des Jesus von Nazareth an Seine Apostel und Jünger, die es fassen konnten, 2. Auflage, Würzburg 1992;
    http://www.das-wort.com/deutsch/gottesprophetie-aktuell/die-groen-kosmischen-lehren.php

  • Werner Heisenberg. Physik und Philosophie, 6. Auflage, Stuttgart 2000;

  • Hans-Peter Dürr, Für eine zivile Gesellschaft, München 2000;

  • Fritjof Capra, Das Tao der Physik, 7. Auflage, München 1985


    Journal Das Friedensreich, Ausgabe Nr. 1/01

 


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Die verschwiegenen Leiden von Organspender und Organempfänger - http://www.theologe.de/theologe17.htm