Aus der Kosmischen Lebensschule

»Fühlen lernen«

Gottsucher treffen sich in vielen Städten der Erde an jedem Sonntag morgen zur Kosmischen Lebensschule. Was Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes für die heutige Zeit, am 1. Juli 2001 unter anderem sinngemäß sagte, enthält Antworten zu mehreren der in dieser Ausgabe behandelten Themen:

Wenn wir in unsere Welt blicken, wie wir als Menschen z. B. Tiere, Pflanzen, Mineralien missachten, dann können wir davon ableiten, wie wir auch unseren Nächsten behandeln. Oder umgekehrt: Wie wir unsere Mitmenschen behandeln, wie wir über sie denken, wie wir uns ihnen gegenüber verhalten, so geschieht es auch mit den Lebensformen. Wer zu sich selbst, zu seinem wahren Selbst, nicht findet, der wird alles, was um ihn ist, missachten, quälen und malträtieren. Er ist sich selbst der Nächste. Wenn dann die Stunde des so genannten Todes kommt, so ist der Tod keine Brücke zum feinstofflichen Leben, sondern die Angst ist da, weil man die Brücke zum Leben nicht geschlagen hat.

Bevor diese Angst in unser Oberbewusstsein einzieht und sich breit macht, haben wir eine Art »mulmiges Gefühl« oder gewisse Schreckmomente. Wo machen sich diese bemerkbar? Immer in der Nähe des Sonnengeflechts, also in der Mitte des Körpers. Wenn wir einmal darauf achten, dann erkennen wir, dass das Gefühl uns etwas mitteilen möchte, dass wir irgendetwas erkennen und bereinigen sollten. Wir unterdrücken aber oftmals diese Schreckmomente und beginnen zu denken, und diese Gedanken sind von Angst begleitet. So baut sich in uns Angst auf. Das mulmige Gefühl wird unterdrückt, das Gewissen mehr oder weniger totgeschlagen, und dann sind wir die »Tatmenschen« im Diesseits, die über jedes Gefühl anderer hinweggehen und nur sich selbst sehen. Das sind dann diese »menschlichen Tatprotze«.

In unserer Welt heißt es: Gefühle sind Schwäche. Doch letztlich müssten wir alle einmal das Fühlen lernen. Wir müssten uns sensibilisieren für unsere Umgebung, denn in allem ist der Geist, der uns dienen und helfen möchte. Über das Fühlen komme ich zum Gefühl. Über das Gefühl, das ich im Zentrum meines Körpers spüre, kann ich mich in Lebensformen, in Situationen – auch im Alltag, im Beruf, in das, was ich augenblicklich ausführe oder durchführe – hineinfühlen. Das Hineinfühlen bedeutet, Kommunikation zu erlangen mit dem Geist, mit den Aspekten des göttlichen Bewusstseins in allem. Ob es ein Schriftstück ist, ob es andere Arbeitsmaterialien sind, es ist alles atomar. In den Atomen ist der Geist und möchte durch sie wirken. Doch wenn wir nur verkopft sind, haben wir kein Gefühl für das, was tief in allem ist. Und somit haben wir dann auch kein Gefühl für die Tiere; wir haben kein Gefühl für die Erde, für die Pflanzen, für die Mineralien. Wir haben auch keine Kommunikation zum materiellen Kosmos, geschweige denn darüber hinaus zu den feineren Kosmen; wir haben letztlich kaum mehr ein Gefühl oder gar kein Gefühl mehr. Deshalb schlagen so viele Menschen um sich. Die Werte sinken; den Charakter kann man in Frage stellen. Wir haben kein Gefühl mehr, weil wir nicht mehr fühlen. Wir agieren und reagieren nur.

Das Fühlen und das Empfinden für das Ewige, für unser Leben, muss wieder gelernt werden. Das ist gemeint, wenn wir hören: Vom Kopf zum Herzen finden, das heißt: Vom Kopf zum Urgrund der Seele.

Weitere Auszüge aus den Treffen aller Gottsucher sind im Internet nachzulesen unter: 
www.universelles-leben.org


Journal Das Friedensreich, Ausgabe Nr. 8/01



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