Aus dem Tagebuch eines Auslandskorrespondenten

Jesus von Nazareth und der
 11. September

Obwohl die Welt seit Menschengedenken von Krieg und Zerstörung geprägt ist, wirkt der Anschlag vom 11. September 2001 wie ein apokalyptisch anmutendes Flammenzeichen. An sich gab es schon viel Schlimmeres, das uns nicht annähernd so in Erregung versetzte – z. B. den Völkermord in Ruanda, bei dem 1996 innerhalb von wenigen Monaten 800.000 Menschen starben. Doch die Zerstörung der Zwillingstürme von New York traf die westliche Zivilisation ins Mark: Das World Trade Center war ein Symbol des westlichen Kapitalismus und die Flugzeuge, die es zum Einsturz brachten, sind Symbole zivilisatorischen Fortschritts, die plötzlich zu Kamikazegeschossen wurden. Der Turm des modernen Babel sackte in sich zusammen, und es war, als würden die Feinde der modernen Zivilisation diese mit ihren eigenen Mitteln zerstören.

Begegnung in Manhattan

Was hätte wohl Jesus von Nazareth dazu gesagt, wenn ein am Tatort anwesender Reporter der Weltpresse mit ihm Kontakt bekommen hätte – etwa so wie einst der Großinquisitor in Dostojewskijs gleichnamiger Novelle? In dieser ging Er, der plötzlich wiedergekommen war, über den Marktplatz des mittelalterlichen Sevilla. Jetzt würde Er durch die Staubwolken Manhattans wandeln. Stellen wir uns vor: Einer der durch das rauchende Chaos hastenden Reporter hatte plötzlich diesen Gedanken und das Bild vor Augen, das ihn nicht mehr loslässt: eine erhaben wirkende Gestalt, mit ernstem Antlitz und mit Augen, die den Schmerz über das Leid der Menschen widerspiegeln. Ein undefinierbares Kraftfeld geht von Ihm aus, das unseren Reporter in seinen Bann zieht. Er erschrickt, als er den Fremden zu erkennen glaubt: »Du bist wieder hier? - Bist Du es wirklich? - Du sollst auferstanden sein - und bist jetzt hier?« Unverwandt mustert er den Fremdling und hört sich weiter sprechen: »Du behauptest, Du hättest uns erlöst? Und nun das?«
Der Angesprochene schweigt und der Reporter ist irritiert. Er kramt sein Bibelwissen zusammen und erinnert sich an das Gesetz von Saat und Ernte: »Willst Du vielleicht sagen, dass wir selbst schuld seien an diesem furchtbaren Massaker? Das meinst Du doch nicht im Ernst! Radikale Terroristen wollen Amerika vernichten, möglicherweise jene Araber, die der ganzen westlichen Zivilisation einen Heiligen Krieg erklärten ...« Sein Gesprächspartner schaut ihn weiter schweigend an – so voller Güte und Trauer, dass es dem abgebrühten Journalisten die Sprache verschlägt. Er lässt den Gedanken an ein aufregendes Interview fallen und den Stenoblock in der Tasche. Unversehens hat er den Eindruck, die vor ihm stehende Gestalt sei in einen Lichtschein getaucht. Jetzt wendet sie sich ab. Und geht weiter. Und macht eine Handbewegung, als segne sie die herumliegenden Toten. Die Toten? Nein. Der Reporter glaubt plötzlich zu spüren, dass die Lichtgestalt offenbar Verbindung zu unsichtbaren Wesenheiten aufnimmt, die manche der toten Körper umgeben. - Ohrenbetäubendes Sirenengeheul der herannahenden Feuerwehr reißt ihn aus seinem Wachtraum.

»Tut Gutes denen, die euch hassen«

Wenige Tage später sitzt unser Mann, der als Auslandskorrespondent für eine deutsche Zeitung arbeitet, im Presseraum des Weißen Hauses. Der Präsident gibt erste Mutmaßungen über die Täter des Anschlags bekannt. Man werde Vergeltung üben und den Terrorismus weltweit vernichten. Der Journalist sitzt in der zweiten Reihe und schreibt heftig mit, als er plötzlich das Gefühl hat, jemand beobachte ihn aus dem rückwärtigen Teil des Saales. Er wagt nicht, sich umzuwenden, denn er spürt die übernatürliche, ihm unheimliche Kraft, die ihm bereits in Manhattan begegnet war. »Das war doch ein Traum« – versucht er sich selbst zur Ordnung zu rufen, um weiter mitzuschreiben, was der mächtigste Mann dieser Welt sinngemäß verkündet: Wir werden eine weltweite Antiterrorkoalition schmieden, einschließlich Russlands und Chinas. Unsere Nato-Verbündeten werden über die militärischen Einsatzpläne unterrichtet. Das erste Ziel wird das Taliban-Regime in Kabul sein, wenn es den Terroristen weiter Unterschlupf bietet.

Die Pressekonferenz ist zu Ende und unser Mann verlässt mit seinen Kollegen aus aller Herren Länder den Raum. Internationales Stimmengewirr, Hektik und auch bei den hart gesottenen Medienvertretern auffallende Nachdenklichkeit. Mitten in diesem Durcheinander ist Er plötzlich wieder da, der Fremdling von Manhattan, den der Zeitungsmann vorhin noch als Wachtraum abtat, als er dessen undefinierbares Kraftfeld in den hinteren Stuhlreihen spürte. Unversehens erinnert er sich wieder biblischer Berichte: »Ich weiß, Du hast in Deiner Bergpredigt die Menschheit gelehrt: ‘Tuet Gutes denen, die euch hassen!’ Und jetzt ziehen Amerika und seine Verbündeten aus, um Vergeltung zu üben. – Bitte, antworte nicht! - Was sollen wir denn tun? Sollen wir uns alle als Terroropfer zur Verfügung halten für den Fanatiker Osama Bin Laden und seine verbrecherische Al-Quaida-Organisation? - Zugegeben: Wir haben keine zwingenden Beweise, wer es wirklich war, dem es am 11. September gelang, auf drei Großstadtflughäfen vier Flugzeuge mit Terroristen besetzen und entführen zu lassen, um sie auf ihren Todesflügen, unbehelligt von militärischen Abfangjägern, ins Ziel zu schicken. Ein logistischer Großangriff dieser Art lässt sich wohl kaum von einem einzelnen Terrorfürsten weitab in der Bergwelt Afghanistans steuern. Aber die Taliban decken diesen Verbrecher, also müssen wir dieses Regime beseitigen, um den Terror im Keim zu ersticken.«
Der Lehrer der Bergpredigt schwieg und schaute den aufgebrachten Journalisten milde an. Dieser versuchte es noch einmal: »Ich weiß, Du bist von grenzenloser Barmherzigkeit. Andererseits: Muss ich dem Ernst Deines Gesichts vielleicht entnehmen, dass es irgendwann auch zu spät sein kann? Meintest Du das, als Du der Menschheit furchtbare Katastrophen vorhergesagt hast – Kriegskatastrophen und Naturkatastrophen? Davon berichtet ja vor allem das Evangelium nach Matthäus. Sind wir etwa jetzt in dieser apokalyptischen Zeit, von der Du sprachst, angelangt?«

Ein »gerechter Krieg«?

Unser Freund wurde immer aufgeregter, so dass ein neben ihm herschlendernder Kollege fragte, warum er denn so erregte Selbstgespräche führe. »Siehst du nicht, mit wem ich spreche?« »Nee – du scheinst mit Deinen Nerven ziemlich am Ende zu sein. Hast du da vorhin was von ‘Bergpredigt’ und ‘Apokalypse’ gemurmelt? Beruhige dich: Die Welt geht nicht unter; wir müssen da jetzt einfach durch. Die Kerle haben uns den Krieg erklärt, und wir müssen mit Krieg antworten. Apropos Bergpredigt und Feindesliebe: Das sind Utopien, mit denen man nicht Politik machen kann. Die Realisten im Vatikan sagen das auch, ganz zu schweigen von ihrer Praxis in der Geschichte. Noch im Jugoslawien-Krieg erklärte der Papst wörtlich: ‘Wir sind keine Pazifisten!’ Ich halte wenig von dem Mann und seiner scheinheiligen Institution, aber hier ist er ehrlich und liegt richtig. Auch die Lehre seiner Theologen vom ‘gerechten Krieg’ macht für mich durchaus Sinn. Der Begriff wird jetzt wieder modern und von manchem Intellektuellen übernommen, um die erforderlichen Reaktionen auf die Terroranschläge von New York und Washington zu rechtfertigen. Wer da noch lange über die Bergpredigt nachgrübelt, ist weltfremd. Der Mann von Nazareth konnte doch nicht erwarten, dass wir Seine Lehre wörtlich nehmen. Wenn man schon an Ihn glaubt, muss man Ihn wenigstens zeitgemäß interpretieren.« Soviel Realismus aus dem Mund des Kollegen von der New York Times tat dem verunsicherten Deutschen gut. Vielleicht sollte man wirklich nicht so viel grübeln, dachte er, als er die praktische Lebensweisheit des Amerikaners vernahm. Sie veränderte seine Stimmungslage. Auch sein unsichtbarer Begleiter war plötzlich verschwunden. Was man sich doch nicht alles einbilden kann, dachte er sich erneut.
Das Flugzeug zurück nach Berlin war gähnend leer. Die Angst vor neuen Terroranschlägen zeigte Wirkung. An der Sicherheitsschranke hatte man ihm seine Nagelschere als potenzielles Mordwerkzeug abgenommen. Die Stewardess verteilte Zeitungen. In der New York Times fand sich ein Kommentar zu dem bevorstehenden Antiterrorfeldzug mit der Überschrift Ein gerechter Krieg. Unser Freund schmunzelt. Sein Kollege hat aus dem Gespräch beim Verlassen des Pressemeetings mit dem Präsidenten etwas gemacht – allerdings das Gegenteil von dem, was Inhalt seiner »Selbstgespräche« mit der Lichtgestalt war.
Er kam gerade noch rechtzeitig zur Bundespressekonferenz, um zu erfahren, dass man in Berlin die Parole von Krieg und Gegen-Krieg inzwischen übernommen hatte. Obwohl es sich um einen Angriff handelte, dem alle Voraussetzungen eines Krieges im Wortsinn fehlen: Es war kein militärischer Angriff eines Staates gegen einen anderen Staat, sondern ein Terrorakt einer nichtstaatlichen Organisation, die mit Selbstmord-Attentätern arbeitete, die bereits im »Feindesland« stationiert waren. Es gab noch keine Kategorie, um das Unfassbare richtig einzuordnen. Es blieb offenbar nur das Wort »Krieg«, das bereits in den ersten Fernsehberichten gebraucht wurde.
Die Begriffsbildung der Medien wird nun bereitwillig von der Politik übernommen, registrierte der aus Washington Heimgekehrte, als der Bundeskanzler seine »Sicht der Dinge« erläuterte. »Dies ist eine Kriegserklärung gegen die gesamte zivilisierte Welt. Deutschland erklärt Amerika seine uneingeschränkte Solidarität.« Das war in dieser Pauschalität ein mutiges Wort, dachte unser Chronist – und geriet erneut ins Grübeln. Ob sich der Kanzler bewusst ist, was er damit alles absegnet? Womöglich weltweites militärisches Vorgehen der Anti-Terror-Allianz in vielen Ländern – Afghanistan, Iran, Irak, Nord-Korea, Libyen ..., eine ganze Litanei fiel ihm ein. Ob aus dem »gerechten Krieg« am Ende ein weltweiter wird?

Ein Fremdling wird zum Freund

Er ertappte sich plötzlich dabei, dass er nach jemandem Ausschau hielt. Suchte er bei seiner aufkeimenden Angst Halt? Sein Blick fiel auf die Politiker am Podium – und ging durch sie hindurch. Sein Blick schweifte weiter, auf den Pulk von Fernsehleuten und Pressevertretern – und ging durch sie hindurch. Er hatte einen Augenblick lang das Gefühl von innerer Leere, bei dem sich die Außenwelt verflüchtigte. Bis er plötzlich wieder diese geheimnisvolle Kraft spürte, ohne sie lokalisieren zu können. Vielleicht war sie im Saal. Vielleicht war sie in ihm. Vielleicht war sie überall. Doch während er so vor sich hin sinnierte, trat wieder der Fremde vor sein Bewusstsein. War er ihm überhaupt noch »fremd« oder nicht schon ein alter Freund, bei dessen Anblick Freude in ihm aufstieg? Eine leise Freude, die stärker war als die Angst vor einem Krieg, ja die sogar mit einem Gefühl von Mut und Vertrauen verbunden war. Hatte er nicht soeben irgendwie nach »Halt« gesucht?
Er war nicht so bibelfest, dass er auch in dieser Situation gleich wieder ein korrektes Zitat für ein Gespräch parat hatte. Aber vielleicht war die Lichtgestalt darauf ja gar nicht angewiesen, um ihm zuzuhören. »Du scheinst immer und überall gegenwärtig zu sein – nicht nur dort ‘wo zwei oder drei sich in Deinem Namen versammeln’, sondern auch, wenn Dich nur einer sucht.« Er spürte in seiner Brust einen Strom von Wärme, der ihn innerlich bewegte und ermutigte, weiter zu sprechen. »Wenn Du überall gegenwärtig sein kannst und der Sohn Gottes bist, der die Menschen unendlich liebt, ja sie sogar erlöst hat – warum ist dann diese Welt so furchtbar? Gott liebt uns ebenfalls und hat Dich zu uns gesandt – dadurch müsste sich doch eigentlich alles verwandeln im Sinne dieser göttlichen Liebe und Deiner Erlösertat. Oder war die Erlösung unvollständig? Es fällt mir das Gesetz von Saat und Ernte wieder ein, über das wir uns schon in Manhattan unterhielten. Durch Dein Schweigen hast Du wohl bestätigt, dass meine Vermutung richtig ist, dass die Menschheit an ihrem heutigen Schicksal selbst schuld ist. - Aber wie verträgt sich das mit der Liebe Gottes, von der Du vor 2000 Jahren immer gesprochen hast? Kann Gott die Schuld nicht einfach hinwegwischen, anders ausgedrückt: uns von den Wirkungen unserer Ursachen gnädig befreien? - Entweder ist es mit Seiner Liebe nicht so weit her, oder es ist noch eine andere Gesetzmäßigkeit im Spiel, über die auch Gott nicht hinweggehen kann. - Kann der Grund vielleicht darin liegen, dass das Gesetz von Saat und Ernte eben vom Menschen selbst geschaffen wurde, als er sich immer weiter von Gott entfernte? Dann allerdings wäre es plausibel, dass Gott nicht einfach sagen kann: Schwamm drüber, sondern dass der Mensch sich aus seinen Verstrickungen, zwar mit der Hilfe Gottes, aber durch eigenes Tun befreien muss. Du sagst nichts, Herr; aber Du hörst mir wenigstens zu.« Es war das erste Mal, dass er »Herr« sagte, ohne dass er es merkte, aber es geschah wie selbstverständlich.
Die Erklärungen des Bundeskanzlers drangen nur noch aus weiter Ferne an sein Ohr – Wortfetzen einer widersprüchlichen Rede: »Uneingeschränkte Solidarität« ..., »zu Abenteuern sind wir aber nicht bereit« ..., »es geht darum, den militärischen Aspekt der Außenpolitik nicht zu tabuisieren« ..., »wir müssen auch militärisch für Sicherheit sorgen« ... Worte aus einer Welt, die sich klüger dünkte als die Lichtgestalt, mit der er sich in seinem Inneren austauschte. Es waren die uralten Vokabeln einer gefallenen Welt, die immer wieder ins Elend führten: Krieg als Sicherung des Friedens, was nicht den Frieden, sondern immer neue Kriege brachte.

Am Hindukusch

Die Erde bebt. Rauch und Staub steigen über dem Gebirgszug am Horizont auf, so als wolle er explodieren. Die Kämpfer der afghanischen Nordallianz erhalten in der vierten Kriegswoche die lang ersehnte Schützenhilfe aus der Luft. Bombenteppiche zerpflügen das Land am Hindukusch. Hinter den vorrückenden Truppen der Nordallianz wagen sich die ersten Journalisten ins Land. Unser Korrespondent ist wieder dabei. Noch nie hat er so viele Leichen gesehen, Soldaten, Zivilisten, Kamele und Pferde, Rinder und Schafe. Im Sterben herrscht zwischen Mensch und Tier Gleichheit – wenn man außer Acht lässt, dass die Tiere an ihrem Schicksal unschuldig sind. Vielleicht ist dies der Grund, warum uns sterbende Tiere als hilflose Kreatur so erbarmungswürdig erscheinen. »Warum müssen unschuldige Tiere so unter der Gewalttätigkeit des Menschen leiden?« Unser Journalist, der unversehens zum Kriegsberichterstatter wurde, wundert sich darüber, dass ihm diese Frage bisher so wenig Kopfzerbrechen bereitet hat. Insgeheim hofft er, seinen neuen Freund auch hier zu treffen und mit Ihm darüber zu reden. »Hast Du nicht auch die Tiere geliebt, als Du auf Erden warst? Gilt das Wort ‘Du sollst nicht töten’ nur zum Schutz des Menschen?« Auf der Bergkette in der Ferne blitzt und staubt es erneut. Wenig später hört man das Donnern der Bombeneinschläge. »Sind nicht auch Felsen und Berge Organismen, deren Zerstörung nicht nur ein chemischer Vorgang ist, sondern eine Sünde wider die Erdseele? Ganz zu schweigen von dem milliardenfachen Tod der kleinen und kleinsten Lebewesen auf und unterhalb der Erdoberfläche. Ist das nicht alles Leben, das Gott geschaffen hat und das der Mensch nicht zerstören darf?« Unser Freund hatte für einen Moment den Eindruck, als formiere sich aus den Sonnenstrahlen, die durch die Wolken über der Bergkette drangen, eine große Gestalt, die seinem Gesprächspartner ähnelte.
Es war ihm nicht mehr wichtig, ob es wirklich so war, denn er wusste, dass die Lichtgestalt auch in ihm ist und ihn anhören würde. »Warum greifst Du nicht ein? Warum sagst Du den Menschen nicht, wie frevelhaft sie mit Natur und Tieren umgehen, wie sehr sie sich versündigen, wenn sie sich gegenseitig umbringen? Warum erinnerst Du sie nicht daran, dass Deine Lehre keine Theorie, sondern eine praktische Handlungsanleitung war, deren Missachtung in die Katastrophe führt? Warum sagst Du der Menschheit nicht, dass sie am Abgrund steht?«

Epilog

Unser weit gereister und nachdenklicher Journalist ist ein Gottsucher und stellt verständliche Fragen. Vielleicht begegnet ihm demnächst ein Buch mit dem Titel Das ist Mein Wort – Alpha und Omega – Das Evangelium Jesu – Die Christusoffenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen (http://www.das-wort.com/deutsch/). Dann könnte er feststellen, dass Christus in Wirklichkeit nicht schweigt, sondern wieder spricht – durch die Prophetie einer Frau namens Gabriele, die Er zu Seiner Prophetin und Botschafterin gemacht hat, über die Er unter anderem folgendes offenbart:
»Über dieses Mein Instrument offenbare Ich nun die Bergpredigt in allen Einzelheiten und führe und begleite die Willigen auf dem Inneren Weg durch Lehren und Lektionen, die – sofern sie verwirklicht werden – hinführen zum Vater, dem Ewigen Licht ...« (Seite 272) »Was vorausgesagt ist, hat schon begonnen, ähnlich wie ein Uhrwerk läuft das Vorhergesagte ab. Eine Katastrophe greift in die andere, und ein Schicksal reicht dem anderen die Hand. Daran ist der Wandel der Zeit zu erkennen. Die sündhafte Welt vergeht. In ihr dämmert schon die Geburt des Neuen Zeitalters herauf ... In der heutigen Zeit ist es wie zur Zeit Noahs oder des Untergangs von Pompeji. Die Mehrzahl der Menschen freien und lassen sich freien. Sie hören wohl von den Zeichen der Zeit – und bleiben doch die sündhaften Menschen ...« (Seite 681) »Viele Menschen haben sich auf diese Welt und ihre Regierungen verlassen und werden über Nacht alles verlieren, von dem sie glaubten, dass es ihr Eigentum und ihre Sicherheit sei. Der ewige gütige Gott, Euer und Mein Vater, hat die Zeit für Seine Getreuen schon verkürzt und wird dann, wenn die Wirrnisse ihren Höhepunkt erreicht haben, diese noch einmal verkürzen. Viele, die das Malzeichen der Liebe auf der Stirn tragen, werden auf den Trümmern und dem Chaos dieser Welt das Friedensreich Jesu Christi weiter bauen und in der ganzen Welt aufrichten zum Zeichen des Sieges ...« (Seite 688) »Wisset, dass Ich im Geiste zu den Meinen wiederkommen werde ... Mein Kommen im Geiste ist das größte Ereignis für die Erde und die Menschen. Ich, der Christus, habe Mich bereits aufgemacht, denn Mein Licht wirkt schon auf der Erde und in der Atmosphäre ...« (Seite 691) »Erkennet: Das Wort ‘Endzeit’ meint nicht das Ende der Materie, das Ende des Erdplaneten, sondern das Ende all dessen, was wider Gott ist: Der Materialismus geht zu Ende ...« (C. Sailer)


Journal Das Friedensreich, Ausgabe Nr. 9/02

 


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