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Unterschätzte Gefahren Krank durch Fleisch? Fleisch gilt traditionell als Nahrungsmittel für den Menschen. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen belegen allerdings, dass es für die menschliche Ernährung nicht notwendig und eher als Genussmittel einzustufen ist, wie z. B. Alkohol oder Nikotin. Und dass es für die Gesundheit nicht minder gefährlich ist. Viele, die bis vor kurzem noch glaubten, dass Fleischgenuss für
ihre Gesundheit unbedenklich sei, haben sich mittlerweile für eine vegetarische
Ernährung entschieden. Denn was eine Zeit lang als Frage des Glaubens oder
Nicht-Glaubens galt, weicht immer mehr unausweichlichen Erkenntnissen. In der
Broschüre »Isst du Fleisch, dann wirst du krank«*, legt Dr. med. Hans-Günter Kugler vom Institut für Erfahrungsheilkunde in Marktheidenfeld erstmals in
zusammengefasster Form die negativen gesundheitlichen Folgen des Fleischkonsums
vor. Wie schädlich ist Fleisch? Nachfolgend die wichtigsten Fakten, die Dr. Kugler in der Broschüre zusammengetragen hat:
Demgegenüber ist erwiesen: Pflanzliche Nahrung enthält gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe, die eine gewisse Schutzfunktion vor Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen haben. Außerdem sind Vegetarier mit den lebenswichtigen Vitaminen B1, C und E, mit Folsäure, Beta-Carotin und den Mineralstoffen Kalium, Magnesium und Mangan von vorne herein besser versorgt. Alle bekannten Tatsachen reichen nach der Auskunft von Dr. Kugler als wissenschaftlicher Beweis dafür, dass der Fleisch- und Wurstverzehr für die menschliche Ernährung entbehrlich ist. Daraus kann man weiter folgern: »Fleisch ist kein Nahrungsmittel, sondern ein Genussmittel wie Alkohol oder Drogen.« Ein Genuss, der uns alle auch sonst teuer zu stehen kommt: Abholzung des Regenwaldes im Minutentakt; Vergiftung der Böden, des Wassers und der Luft durch Massentierhaltung. Allein der Methangas-Ausstoß der weltweit 1,4 Milliarden durch künstliche Befruchtung erzeugten und zur Schlachtung bestimmten Rinder ist genauso schädlich für das Weltklima wie der Schadstoffausstoß aller Autos. Dazu kommen Hungersnöte, da ein großer Teil der Getreideernten und übrigens auch des Trinkwassers für die Massentierhaltung vergeudet wird. Man verzichtet z. B. für 50 kg Rindfleisch, das man aus der Bewirtschaftung von einem Hektar Ackerland herausholt, auf 35.000 kg pflanzlicher Nahrungsmittel, die man ebenfalls aus diesem einen Hektar gewinnen könnte. So gilt auf vielfache - nicht nur unmittelbar medizinische - Art und Weise: Der Mord an den Tieren ist früher oder später der Tod der Menschen. Dabei handelt es sich beim Mord an den Tieren um permanente grausame Massenhinrichtungen von Lebewesen, die empfinden und fühlen wie wir Menschen. Schon das Gewissen könnte also Menschen dazu bewegen, kein Fleisch mehr zu essen. Und dort, wo das Gewissen bereits abgestumpft ist, könnte es die Einsicht in die zerstörerischen Zusammenhänge des Fleischkonsums sein. Doch auch hier mag mancher vielleicht sagen: »Nach mir die Sintflut.« So sind viele erst dann bereit umzudenken, wenn es ihnen selber an den Kragen, an die eigene Gesundheit, das eigene Leben geht. Die Zeit hier in diesem Erdenleben für ein neues Miteinander auch mit den Tieren nützen zu können, ist eine große Chance. (Dieter Potzel)
*»Isst du Fleisch, dann wirst du krank« 3,00 €; Verlag DAS WORT,
Tel. 09391/504-135, Fax -133, Journal Das Friedensreich, Ausgabe Nr. 10/02 |
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