Das Weisse Pferd aktuell - 2005
Nachrichten und Hinweise zum Zeitgeschehen

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18.12.2005 - Die Advents- und Weihnachtszeit ist alljährlich eine besonders grausame Zeit für die Tiere. Sie hungern und frieren in den Wäldern und werden dort auch noch gejagt. Andere Tiere werden für die menschlichen Festtage gemästet und geschlachtet. Dabei kam Jesus, zu dessen kirchlichem Geburtsfest so viele Tiere leiden müssen, in einem Stall unter Tieren zu Welt. Dies könnte einen nachdenklich machen und manchen Essgenuss beeinträchtigen. Auch das Abschlagen der Fichten- und Tannenbäume und anschließende Entsorgen der Bäume aus Anlass des Festes passt nicht zu Jesus von Nazareth. Denn Jesus achtete die Natur und erzählte in seinen Gleichnissen immer wieder von der guten Schöpfungsordnung Gottes und auch vom Wachsen der Bäume. Doch die Kirchen und die kirchlichen Feste haben mit Jesus nichts mehr zu tun, von dem meist oberflächlichen Lesen der biblischen Weihnachtsgeschichte abgesehen. Selten wird die Botschaft des Mannes aus Nazareth erfasst. Doch mittlerweile sind weitere Details der Geburt von Jesus bekannt geworden, die einem helfen können, zu den Ursprüngen zurück zu finden und die Spuren von Jesus auch in unserer Welt zu entdecken.
Lesen Sie dazu:
Die Geburt von Jesus - Dichtung und Wahrheit: Was geschah wirklich in Bethlehem?
       http://www.das-weisse-pferd.com/98_24/jesus_geburt.html
Heidnische Bräuche im Kirchenchristentum (1) - Weihnachten, ein heidnisches Fest?
        http://www.das-weisse-pferd.com/kirchliches_heidentum/weihnachten.html



30.10.2005 - Römisch-katholischer Professor gibt zu: "Die Verheißungen durch den damaligen Papst gleichen den Aufrufen Osama bin Ladens" - "Bin Laden in der Tradition von Papst Urban II." lautete die Überschrift in zahlreichen Tageszeitungen (z. B. Main-Echo 29./30.10.2005), welche eine Meldung der Katholischen Nachrichtenagentur KNA verbreiteten. Darin heißt es wörtlich: "Nach Meinung des katholischen Augsburger Theologen Klaus Kienzler ´wurzelt die fundamentalistisch-islamische Dschihad-Idee in den christlichen Kreuzzügen`. Die arabischen Kriegsherren hätten zur Zeit Saladins (1138 bis 1193) den ´heiligen Krieg` der römischen Westkirche übernommen, um muslimische Kämpfer für die Rückeroberung Jerusalems zu motivieren, sagt Kienzler bei einem Vortrag in der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Der Hass zwischen Christen, Juden und Muslimen sei erst durch die Kreuzzüge entstanden. Der Fundamentaltheologe zitierte einen Kreuzzugsaufruf Papst Urbans II. (1088 bis 1099) und erklärte dazu: ´Die Verheißungen des Paradieses für die christlichen Märtyrer durch den damaligen Papst gleichen den Aufrufen Osama bin Ladens.`" 
Dies wiegt umso schwerer, da sich die römisch-katholische Kirche bis heute nicht von ihrem "Heiligen Vater" Urban II. distanziert hat, obwohl zeitgleich mit Clemens III. ein zweiter Papst regierte (1080 bis 1100), den z. B. die damalige deutsche Bischofskonferenz als den rechtmäßigen betrachtete und dessen "moralische Integrität" auch von seinen Gegnern "anerkannt" wurde (Wikipedia-Internet-Enzyklopädie zu Clemens III.). Doch der Vatikan entschied sich für den Mordbrenner Urban II., der die Kreuzzüge ins Leben rief, als den rechtmäßigen "Heiligen Vater". So könnte man einmal mehr grundsätzlich fragen: Wer sitzt eigentlich auf dem Stuhl Petri?

Lesen Sie dazu:
Über die geistigen Wurzeln des Holocaust: Die Kreuzzüge - die brutale Vernichtung Andersgläubiger
       http://www.das-weisse-pferd.com/98_ex/kreuzzuege.html

 

23.10.2005 - Zwei neue und brisante Publikationen zum Vatikan - Lesen Sie:
Die kirchliche und staatliche Gewalt und die Gerechtigkeit Gottes
       http://www.gabriele-verlag.de/deutsch/kirchenkritisches/die-kirchliche-und-staatliche-gewalt.php
Für gute Analytiker: Wer sitzt auf dem Stuhl Petri?
   
   http://www.gabriele-verlag.de/deutsch/kirchenkritisches/wer-sitzt-auf-dem-stuhl-petri-band-1.php

 

20.10. / 6.11.2005 - Ökumene: Evangelische ausgetrickst - und der Steuerzahler finanziert´s - In der Ausgabe der ZEIT vom 20.10.2005 wurde das Geheimnis des evangelischen Theologieprofessors Klaus Berger gelüftet. Da er nie aus der römisch-katholischen Kirche ausgetreten ist, ist er als evangelischer Professor immer Katholik gewesen, auch wenn er durch seine Kirchensteuerzahlung an die evangelische Kirche in gewisser formeller Weise als "evangelisch" betrachtet werden könne. Tatsächlich kennen beide Großkirchen aber keine Doppelmitgliedschaft in beiden Institutionen. Vor einem legalen Eintritt in die evangelische Kirche hätte Professor Berger deshalb zuvor aus der katholischen austreten müssen. So legte zwar Berger eine Bescheinigung vom 20.10.1986 über seinen Eintritt in die evangelische Kirche vor, doch diese hat er nur bekommen, weil man dort stillschweigend und fälschlicherweise glaubte, dass er zuvor aus der katholischen Kirche ausgetreten war. Diese Leichtgläubigkeit machte sich der Theologe Berger zunutze. "Auch ein Beichtvater aus dem katholischen Erzbistum Freiburg habe das Versteckspiel von Anfang an gebilligt, behauptet Berger", schreibt Spiegel online (20.10.2005). Selbst der jetzige Papst Benedikt XVI. "habe seinerzeit davon gewusst, dass sich Berger einem Beichtvater anvertraut habe und den Vorgang nicht beanstandet".

Klaus Berger hatte als evangelische Theologieprofessor im August die "Unterwerfung" der Protestanten unter den Papst gefordert (siehe unten) und damit noch nicht einmal nennenswerten Widerspruch in den scheinbar eigenen Reihen hervorgerufen. Jetzt setzt er seine Brüskierung fort. So habe er nämlich "im übrigen" "verfügt, dass er katholisch beerdigt werde, ohne dass die evangelische Fakultät eingeladen werde". Diese steht nun belämmert da. Denn diejenigen, die demnach später nur als ungeladene Gäste seiner Beerdigung hingenommen werden, hatten ihn zuvor auf den lukrativen und renommierten Lehrstuhl berufen, weil auch sie glaubten, er sei korrekt evangelisch. In Wirklichkeit lehnt er nur eine von zahllosen katholischen Lehraussagen ab (über die Haltung von Jesus zum Alten Testament), und er gibt sogar zu: "Die Mitgliedschaft in der evangelischen Kirche zu beantragen war schmerzlich" (Ev. Sonntagsblatt Bayern 6.11.2005), wobei das spätere Professorengehalt vermutlich zur Linderung dieses Schmerzes beitrug.

Mittlerweile verspottet auch noch die römisch-katholische Kirche die innerprotestantische Auseinandersetzung um "ihren" Gelehrten als "Schmierenkomödie" (so der offizielle Ökumene-Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Gerhard Ludwig Müller aus Regensburg lt. Würzburger Kath. Sonntagsblatt 6.11.2005). Doch der Schaden hält sich für die Protestanten insofern in Grenzen, da Professor Bergers Manipulation von allen Steuerzahlern - gleich welchen Glaubens - bezahlt werden muss. Der deutsche Staat finanziert nämlich die katholische und evangelische Theologenausbildung mit ca. 650 000 000 Euro jährlich, was die große Koalition in Berlin besser einsparen sollte anstatt dem Bürger eine überhöhte Mehrwertsteuer aufzubürden.

Aus geistiger Sicht könnte man den Etikettenschwindel von Professor Klaus Berger als ein Symbol für einen noch größeren Etikettenschwindel betrachten, für den allerdings beide Großkirchen verantwortlich sind. Beide nennen sich nämlich "christlich" und berufen sich auf Jesus, lehren aber vielfach genau das Gegenteil. So sollten sie am besten unter sich ausmachen, wer nun genau legales Mitglied welcher Kirche ist und wer nicht, doch sie sollten sich beide nicht mehr "christlich" nennen.

 Wahrscheinlich lässt die evangelische Kirche Professor Berger wie eine unverdauliche "Kröte" weiter auf Staatskosten in ihrem Magen sitzen. Denn aus römisch-katholischer Sicht nützt dem Religionswissenschaftler aus Heidelberg seine Sehnsucht nach Unterwerfung unter die katholische Kirche nichts. Da er nämlich den römisch-katholischen Lehraussagen nicht zu 100 % zustimmt, gilt er weiterhin als "ausgeschlossener" "Häretiker" und muss dafür nach dem Tod in die ewige Verdammnis, auch wenn ein katholische Priester später an Bergers Grab noch so schöne Worte spricht. So lehrt es die römisch-katholische Kirche ganz offiziell. Ein Grund mehr, dass der Staat sich aus der Finanzierung dieser finsteren kirchlichen Kulte endlich zurückzieht.

PS: Im Jahr 2006 tritt Professor Dr. Klaus Berger in den Ruhestand (Emeritierung). Sogleich tritt er am 7.11.2006 wieder aus der evangelischen Kirche aus (aus der evangelischen Landeskirche in Baden) und tritt wieder in die römisch-katholische Kirche (im Bistum Hildesheim) ein.

Lesen Sie dazu:
"Der Papst kapituliert - Christus bleibt der Sieger"
       http://www.das-weisse-pferd.com/03_02/kapitulation_kirche.html und
Die heidnischen Kulte des kirchlichen Christentums
       Heidnische Bräuche im kirchlichen Christentum - die Kirche als Nachfolgerin des antiken Heidentums

Die Kirche - ein totalitärer Götzenkult
         http://theologe.de/kirche_verrat-an-jesus-dem-christus.htm

 

9.10.2005 - Steuert eine jenseitige Fopp-Seele den mächtigsten Politiker der Welt und die Supermacht USA? - Der US-Präsident George W. Bush richtet sich nach den Worten des ehemaligen palästinensischen Außenministers Nabil Schaath nach einer Stimme aus dem Jenseits, die er "Gott" nennt. Diese Stimme soll Bush u. a. dazu aufgefordert haben: "George, geh los und bekämpfe diese Terroristen in Afghanistan!" Die Folge war der Afghanistan-Krieg und der Sturz des Taliban-Regimes. Nach diesem Krieg sagte die Stimme: "George, geh los und beende die Tyrannei im Irak!" Die Folge war der Irak-Krieg und die Besetzung des Landes durch die USA. Der US-Präsident erklärte demnach einer Palästinenser-Delegation im Juli 2003, wie er fühlt, wenn die Stimme wieder kommt und wie es ihn "antreibt", die Mission dieser Stimme zu erfüllen, auch beim Nahost-Konflikt. Dass es sich dabei wirklich um Gott handelt, wie George W. Bush glaubt, kann jeder bereits ausschließen, der davon ausgeht, dass ein Schöpfergott die Menschen nicht dazu aufruft, Kriege zu führen. Möglicherweise stammen die Einsprachen von jenseitigen erdgebundenen Seelen, welche die Menschen foppen, indem sie sich als irgendwelche Berühmtheiten oder gar als "Gott" selbst ausgeben. Zwar hat ein US-Regierungssprecher mittlerweile als "absurd" zurückgewiesen, dass der Präsident im Auftrag einer Stimme handle. Doch der palästinensische Politiker hat die Aussagen, die bereits 2003 in der israelischen Zeitung Haaretz zu lesen waren, in einem BBC-Interview noch einmal als authentisch wiederholt. (focus-online, 8.10.2005 u. a.)

Lesen Sie dazu auch:
"Being John Malkovich" - Wie ein Körper besetzt wird
(Filmbesprechung)

       http://www.das-weisse-pferd.com/00_16/malkovich.html

Bin ich es noch selbst, oder werde ich gesteuert?
       http://www.das-weisse-pferd.com/99_05/fremde_seelen.html




17.8. / 22.8.2005 - Römisch-katholische Schreckensbotschaft nach dem furchtbaren Mord - Frère Roger jetzt in der ewigen Verdammnis? - Nach dem furchtbaren Mord an dem Prior der Kommunität von Taizé, Roger Schutz, trugen sich auch Josef Kardinal Meisner und andere römisch-katholische Würdenträger in das Kondolenzbuch in der Kölner katholischen Kirche St. Agnes ein. Dabei stellt sich die Frage: Trauern sie dabei nur um das irdische Leben des Ermordeten oder auch um das aus römisch-katholischer Sicht verlorene Seelenheil des 90jährigen Priors? Tatsache ist: Die römisch-katholische Kirche lehrt unmissverständlich: "Darum können jene Menschen nicht gerettet werden, die um die katholische Kirche und ihre von Gott durch Christus gestiftete Heilsnotwendigkeit wissen, in sie aber nicht eintreten oder in ihr nicht ausharren wollen." Dies ist der Lehrsatz Nr. 373 gemäß dem offiziellen Lehrbuch Josef Neuner - Heinrich Roos, Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung, 13. Auflage, Regensburg 1992. Und der Lehrsatz Nr. 381 ist sogar als "unfehlbare" Glaubenswahrheit gekennzeichnet. Darin heißt es: [Die heilige römische Kirche] "glaubt fest, bekennt und verkündet, dass ´niemand außerhalb der katholischen Kirche, weder Heide` noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter - des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr (der Kirche) anschließt." Und diesen Eintritt hat Frère Roger offenbar nicht vollzogen, obwohl es anders lautende Spekulationen gab (siehe Meldung vom 29.7.2005) weswegen er nach diesem "unfehlbaren" römisch-katholischen Lehrsatz unmittelbar nach dem Mord "dem ewigen Feuer" verfallen ist. Nichtkatholiken halten das zu Recht für Unsinn. Doch die katholischen Amtsträger sollten so redlich sein und öffentlich zugeben, was ihre Kirche als "unfehlbare" Glaubenswahrheit bekennt.
Was Frère Roger betrifft, hat ausgerechnet die Beileidsbekundung von Papst Benedikt XVI. erneut den Verdacht erhärtet, Schutz sei doch im Geheimen der römisch-katholischen Kirche beigetreten. Joseph Ratzinger erklärte nämlich: "Frère Roger ruht in den Armen der nie endenden Güte und der ewigen Liebe. Er ist in die Freude eingegangen, die nie zu Ende gehende" (Kreuz.net 17.8.2005). Das kann dreierlei bedeuten: Entweder der Papst ist ein "Ketzer" und widerspricht dem "unfehlbaren" Lehrsatz Nr. 381. Oder Roger Schutz hatte sich doch der römisch-katholischen Kirche angeschlossen, und es wird nur offiziell verleugnet. Oder es gibt eine geheime römisch-katholische Lehraussage, wonach bestimmte Protestanten, Orthodoxe, Juden, Moslems usw. von den Folgen des Satz Nr. 381 ausgenommen sind; nämlich diejenigen, die z. B. nur zum Schein äußerlich evangelisch-lutherisch, orthodox, jüdisch, muslimisch usw. sind, in Wirklichkeit aber als Agenten des Vatikans in den jeweiligen Gemeinschaften tätig sind.
 
Lesen Sie dazu auch die Meldung "Führt die Kommunität von Taizé evangelische Jugendliche dem Papst zu?" vom 29.7.2005. Mehr zum römisch-katholischen Glauben lesen Sie unter www.theologe.de/theologe18.htm.




8.8.2005 -
Gaukelei in Köln - "Vollständiger Ablass" für Teilnehmer am Weltjugendtag - Spielt Papst Benedikt XVI. in Köln "Gott"? Es sieht danach aus. Denn er "befreit" dort angeblich alle willigen Katholiken von allen "Sündenstrafen", wie der Vatikan per Dekret verlauten ließ. Das soll diesen zu gegebener Zeitpunkt das Fegefeuer ersparen. Voraussetzung: Beichte, Abkehr von allen Sünden, Hostienempfang und Gebete. Wer nur betet, erhält auch nur eine teilweise Befreiung seiner Sündenstrafen (Web.de und Express, 8.8.). Das Mittelalter hält mit Macht Einzug in der Domstadt. Arme Protestanten! Kein Ablass für die "irrenden evangelischen Brüder", und ein neuer Luther, der dem Ablassschwindel vor ca. 500 Jahren ein Ende machen wollte, ist auch nicht in Sicht.
Als Ergänzung zu dem geplanten Gaukelspiel ein Vorschlag: Wenn der Papst Hunderttausende von Menschen per Federstrich und Hostie in den Himmel hieven kann, sollte er dann nicht auch mit Leichtigkeit finanzielle Deckungslücken des Weltjugendtages schließen können anstatt den Staat, d. h. alle Bürger, damit massiv zu belasten? Schließlich ist es unredlich, wenn die aus katholischer Sicht ewig Verdammten den katholischen Aberglauben auch noch finanzieren dürfen.

Anmerkung: Nach einem Bericht des Sydney Morning Herald ist beim Weltjugendtag 2008 in Sydney ein blutiges Schauspiel geplant, eine öffentliche Inszenierung einer Kreuzigung (Netzeitung, 8.8.2005). Man könnte dazu einmal die Frage stellen: Ist Jesus nicht auferstanden? Und wenn ja: Wer möchte ihn dann immer wieder am Kreuz sehen? ...




1.8.2005 - Erzbischof Ludwig Schick aus Bamberg: Ökumene soll aus Protestanten Katholiken machen. In der Sendung "100 Tage Papst Benedikt XVI." (ZDF 31.7.2005) sagte Erzbischof Ludwig Schick sinngemäß: "Wir sind derzeit eine Milliarde Katholiken. Wenn die Ökumene vorankommt, was ich sehr wünsche, werden es bald zwei Milliarden sein." Wie hat er das gemeint? Und was kommt dann auf die eine Milliarde Noch-Protestanten zu? Unser Vorschlag: Machen Sie als Protestant schon einmal einen Glaubenstest! Dann wissen Sie, was Sie im Bauch der "Großen Mutter" erwartet ...




29.7. / 17.8. / 6.11.2005 - Wann unterwerfen sich die evangelischen Bischöfe dem Papst? - Führt die Kommunität von Taizé evangelische Jugendliche dem Papst zu? - Der evangelische Theologieprofessor Klaus Berger aus Heidelberg (siehe auch Meldung vom 9.2.2005) hat in der FAZ vom 13.7. das entscheidende Wort zum gegenwärtigen Stand der Ökumene genannt: Unterwerfung. Wörtlich schrieb der Theologe: "Die nichtkatholischen Bischöfe unterwerfen sich dem Papst - und der Papst unterwirft sich ihnen." Verschiedene Zeitungen haben das Wort von der "Unterwerfungsökumene" geprägt (z. B. idea-spektrum 29/05). Was den Anschein haben könnte, als ginge es hier um ein gegenseitiges Sich-Unterwerfen, ist jedoch Augenwischerei. Tatsächlich geht es um die Unterwerfung aller Konfessionen unter den Papst und die römisch-katholische Kirche, so wie es nach "unfehlbarem" katholischen Glauben auch für alle Menschen heilsnotwendig ist (Siehe Neuner-Roos, Der Glaube der Kirche, Lehrsatz Nr. 430). Die Unterwerfung des Papstes im Gegenzug dazu ist rhetorische Kosmetik und kirchenamtlich bzw. juristisch belanglos. Sie bezieht sich gemäß Professor Klaus Berger darauf, den Inhaber des "Stuhles Petri" theologisch auch als "Sklaven der Sklaven Gottes" betrachten zu können.

Die Idee der Unterwerfung der Protestanten ist nicht neu. Mit Martin Luther hat sie jedoch nichts zu tun. Für den Reformator aus Wittenberg war noch klar, dass der Stuhl Petri nichts mit Christus zu tun hat, und er lehrte deshalb: "Das Papsttum ... besteht aus Lügen. Darum muss es allein mit dem Wort der Wahrheit vernichtet werden ... Gottes Wort muss dem Papste Abbruch tun, sonst tut´s ihm keine Waffe; denn er ist der Teufel" (Luther Deutsch. Die Werke Martin Luthers in neuer Auswahl für die Gegenwart. Band 9: Tischreden, 3. Auflage, Stuttgart 1960, Nr. 296 und Nr. 297).
Die Nachfolger Luthers möchten davon jedoch nichts mehr wissen. So wünschten sich z. B. im Jahr 1998 evangelische Kommunitäten (darunter die Jesusbruderschaft in Gnadenthal, die Christusbruderschaft Selbitz und die Evangelische Michaelsbruderschaft) den Papst als Sprecher aller Christen (idea-spektrum Nr. 11/1998). Und im Jahr 2000 erklärte der evangelisch-lutherische Landesbischof Johannes Friedrich aus München, das Papsttum sei für Lutheraner denkbar (Evangelisches Sonntagsblatt Bayern, 17.12.00), allerdings eingebunden in Kollegialität usw. usf. Die Anbiederung ging in der Folge so weit, dass im Jahr 2001 die Schlagzeile zu lesen war: "Folgen die Protestanten bald dem Papst?" (Bild, 9.3.2001). Doch in der Vergangenheit sah man z. B. im römisch-katholischen Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes ein unüberwindliches Hindernis. Davon ist in neueren Stellungnahmen kaum mehr die Rede. Der Theologieprofessor Klaus Berger will immerhin noch die Ordination der Frauen zu Pfarrerinnen retten, indem er z. B. ein lutherisches Patriarchat innerhalb der katholischen Kirche einrichten möchte, in dem Frauen weiter geweiht werden dürfen.
 
Auffällig ist der ausdrückliche Verweis von Professor Klaus Berger auf das Beispiel der ökumenischen bzw. evangelischen Bruderschaft von Taizé und ihren Gründer Roger Schutz, der am 16.8.2005 einem hinterhältigen Messer-Attentat einer Anhängerin zum Opfer fiel, die sich offenbar mehr Zuwendung erzwingen wollte. Schutz gehörte eigentlich der evangelisch-reformierten Konfession an, praktizierte aber in Taizé die Einheit mit der katholischen Kirche so, "dass gerade auch Päpste dem freudig zustimmen" (FAZ, 13.7.2005; Anmerkung: z. B. mit getrenntem Abendmahl innerhalb einer gemeinsamen Veranstaltung bzw. in einem gemeinsamen Raum). Und es war wohl kein Zufall, dass der spätere Papst Benedikt XVI. Roger Schutz bei den Beerdigungsfeierlichkeiten zum Tod von Johannes Paul II. die katholische Hostie austeilte, obwohl die römisch-katholische Kirche dies für Evangelische ablehnt. Vatikan-Sprecher Joaquin Navarro-Falls teilte dazu mit, dass Schutz gerade in einer Gruppe von katholischen Amtsträgern stand, welche die Hostie erhielten und ließ verlauten: "In dieser Situation erschien es unmöglich, ihm das Allerheiligste Sakrament zu verweigern, zumal sein katholischer (Anmerkung der Redaktion: "!") Glaube wohl bekannt ist." Und als ob ihm ein entlarvender Versprecher passiert sei, fügte Joaquin Navarro-Valls dann "präzisierend" hinzu, Schutz bejahe "voll den Glauben der katholischen Kirche an die Eucharistie" (Evangelisches Sonntagsblatt Bayern, 17.7.2005) ...
Bereits
in der Ausgabe Nr. 12 der Zeitschrift "Zeugendienst und Bibelaktion" vom Dezember 1964, die vom Zürcher Verlag "Haus der Bibel" (welcher der Genfer Bibelgesellschaft angeschlossen ist) herausgegeben wurde, stand einiges zu diesem Thema zu lesen, was am 26.1.1994 in einem Leserbrief in idea-spektrum von Thomas Mayer, M.A., aus Nürnberg, aufgegriffen wurde. Darin heißt es wörtlich: "Weiß man nicht, oder hat man vergessen, 1) dass der Gründer und Leiter von Taizé, Frère Roger, dem afrikanischen Bischof Dupont von Bobo Doulasso einmal wissen ließ, dass er jetzt noch nicht in den Schoß der römisch-katholischen Kirche zurückkehre, weil er sonst allein käme; wenn er aber warte, bis er seinen Auftrag ausgeführt habe, mit einem Teil der Protestanten Frankreichs kommen könne? 2) dass Frère Roger Beobachter des II. Vatikanums gewesen ist? 3) dass die Taizé-Bewegung folglich eine Zurück-nach-Rom-Bewegung ist? ..."
Dass sich diese Entwicklung fortsetzt, erklärte auch Papst Benedikt XVI. bei einer Generalaudienz in Castelgandolfo am 17.8.2005, einen Tag nach Frère Rogers Tod. Joseph Ratzinger teilte mit, dass Roger ihm schrieb, "dass er sich danach sehnt, möglichst bald nach Rom zu kommen, um mich zu treffen und mir zu sagen, dass ´unsere Gemeinschaft von Taizé ihren Weg in Gemeinschaft mit dem Heiligen Vater gehen möchte`". (http://www.taize.fr/de_article2652.html)

Die Gemeinschaft von Taizé veranstaltet regelmäßig um die Jahreswende große Jugendtreffen in einer europäischen Stadt, und in vielen Orten treffen sich weltweit v. a. Jugendliche, um die Spiritualität von Taizé zu pflegen. Und vielleicht war der Prior von Taizé, Frère Roger Schutz, in Rom längst als Beauftragter des Vatikan in besonderer Mission bekannt. Immerhin "wurde auch vermutet, Schutz sei formell zur katholischen Kirche konvertiert" (Evangelisches Sonntagsblatt in Bayern, 17.7.2005). So bestätigte nach dem feigen Mord an Roger Schutz auch der Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe, Prälat Karl Jüsten, gegenüber dem ZDF Morgenmagazin (17.8.2005), Schutz soll "mit dem Gedanken gespielt haben, katholisch zu werden". "Er sei aber evangelisch geblieben" (Spiegel online, 17.8.2005). Doch der bereits von Roger Schutz zu seinem Nachfolger in der Leitung der Kommunität bestimmte deutsche Bruder Alois ist nun ein römisch-katholischer Mönch. Die Leitung von Taizé wechselt damit in katholische Hände. Bruder Alois reiste sofort nach der furchtbaren Mordnachricht vom Weltjugendtag in Köln zurück nach Frankreich. Beim Weltjugendtag in Köln hatte die römisch-katholische Kirche der Taizé-Gemeinschaft zwei als offizielle "Geistliche Zentren" bestimmte katholische Kirchen zur Verfügung gestellt, damit die Kommunität dort mit den katholischen Pilgern Andachten feiert. Auch dies deutliche Indizien, wohin von Taizé aus die Reise geht ...

Währenddessen verkommen die evangelischen Kirchen ohnehin mehr und mehr zum "Anhängsel" der katholischen
. Nachdem die evangelischen Bischöfe in Deutschland z. B. zunächst beklagten, nicht zum katholischen Weltjugendtag in Köln eingeladen worden zu sein, hatte der Vatikan schließlich am Rande ein Gespräch mit Benedikt XVI. arrangiert. Daran nahmen jedoch auch genauso viele Vertreter der in Deutschland zahlenmäßig unbedeutenden orthodoxen Kirchen teil wie Evangelische - also keine besondere Beachtung der evangelischen Vertreter; und damit keine entsprechende Berücksichtigung des Sachverhalts, dass es in Deutschland etwa gleich so viele Protestanten wie Katholiken gibt. Doch die evangelischen Kirchenvertreter freuen sich offenbar schon wie die Kinder, wenn sie dem Papst wenigstens die Hand geben dürfen. Die Zeitschrift Focus bringt deren Sorge treffend auf den Punkt: "Sollte der Papst die Erben Luthers links liegen lassen, so befürchten protestantische Theologen, würde die evangelischen Kirche noch weniger wahrgenommen." (33/2005)

Und was ist dabei aus dem evangelischen Selbstbewusstsein geworden? Noch vor weniger als 100 Jahren haben selbst "große" Katholiken wie Adolf Hitler (der übrigens nur 20 km vom Benedikt-Geburtsort Marktl entfernt in Braunau am Inn geboren wurde und bis zu seinem Selbstmord 1945 immer pünktlich seine Kirchensteuer bezahlte) die evangelische Kirche noch mit ganz anderen Augen betrachtet. So heißt es bei Brigitte Hamann in ihrer Biografie "Hitlers Wien" (1996) über den späteren Diktator im Jahr 1912: "Laut Hanisch meinte H. [Hitler] im Männerheim, die wahre deutsche Religion sei der Protestantismus." (S. 358)

Lesen Sie dazu auch:
Die Kunst-Kultreligion der römisch-katholischen Lutheraner
          http://www.das-weisse-pferd.com/99_22/oekumene-kultreligion.html
Evangelisch-katholische Erklärung zur Rechtfertigungslehre: Sie sträuben sich gegen das Gesetz von Saat und Ernte
          http://www.das-weisse-pferd.com/98_15/oekumene.html

Der Kardinal und die Ketzer - Dominus Iesus: Erklärung aus dem Vatikan
          http://www.das-weisse-pferd.com/00_18/joseph_ratzinger.html
Ein Prozess: Kirche soll sich nicht mehr christlich nennen

          http://www.das-weisse-pferd.com/00_12/kirche_nicht_christlich.htm
Gott schweigt nicht
         
http://www.das-weisse-pferd.com/03_02/kapitulation_kirche.html

 

25.6.2005 - Der polnische Papst - Bilanz eines Pontifikats: Neues Buch von Prof. Dr. Hubertus Mynarek im Ahriman-Verlag erschienen, für 19,80 € + 1,80 € Versand auch über die Versandbuchhandlung des Verlags Das Weisse Pferd erhältlich.



6.6.2005 - "Ich habe weder Kardinäle noch Bischöfe noch Priester und Pfarrer berufen, geschweige denn einen Stellvertreter Gottes"
- Das aktuelle Wort Gottes zur Wahl des Papstes und zur Lage der Menschheit am 19.4.2005 auf den Seiten des Universellen Lebens e.V.: http://www.universelles-leben.org/cms/prophetie/das-aktuelle-wort-gottes-durch-seine-prophetin-der-jetztzeit.html



27.5. / 29.7.2005 - Kirchenaussteiger melden sich zu Wort:
Während die evangelische Kirche in Hannover ihren Kirchentag feiert, bereitet sich die katholische auf den Weltjugendtag im August in Köln vor. Viele kleinere Gemeinschaften werden von beiden Großkirchen als "Sekten" beschimpft. Dabei können die Kirchen im wahrsten Sinne des Wortes selbst als "Sekten" = Abspaltungen bezeichnet werden, denn die katholische Kirche hat sich in der Antike vom Urchristentum abgespalten und die evangelische im 16. Jahrhundert von der katholischen. Und wer aus der Kirche austritt ist, ist dann folglich ein Sektenaussteiger. Lesen Sie, was ein solcher Sektenaussteiger schreibt, ein ehemaliger evangelischer Pfarrer.

 

5.5.2005 - Kinostart von "Königreich der Himmel" - Der Kreuzzugswahn ist noch nicht überwunden. Noch relativ milde kam die Kirche in der aufwändigen Hollywood-Produktion über die Kreuzzüge davon. Wem jedoch das, was er gesehen hat, schon ausreicht, der kann sich überlegen, warum er noch Mitglied ist. Der bekannte deutsche Philosoph Karl Jaspers warnte z. B. davor, dass der "biblisch fundierte Absolutheitsanspruch" der Kirchen nach wie vor "ständig auf dem Sprung" stehe, "von neuem die Scheiterhaufen für Ketzer zu entflammen (Der philosophische Glaube, 9. Auflage, 1988, S. 73). Wer es nicht glaubt? In der aktuellen Lehrbuchsammlung der katholischen Kirche von Josef Neuner und Heinrich Roos, Der Glaube der Kirche in den Urkunden und Lehrverkündigungen, neu bearbeitet von Karl Rahner und Karl-Heinz Weger wird u. a. ohne jeglichen kritischen Kommentar die "Glaubenswahrheit" Nr. 382 dargelegt, in der es heißt: Die Kirche muss "mit peinlicher Sorgfalt alles entfernen und ausmerzen, was gegen den Glauben ist oder dem Seelenheil irgendwie schaden könnte." Und der Abt Bernhard von Clairvaux (1091-1153), der durch seine Kreuzzugspredigten den grausamen Tod zahlloser Menschen auf dem Gewissen hat, wird seit 1179 bis heute in der römisch-katholischen Kirche als "Heiliger" verehrt. Ihm ist auch der 20.8. als Namenstag gewidmet und er wurde 1830 gar zum "Kirchenlehrer" erhoben. Das sind nur wenige Beispiele. Wie praktisch "ausgemerzt" wurde, lesen Sie auch in drei Artikel in der Zeitschrift "Das Weisse Pferd", v. a.. im ersten Artikel über die Eroberung Jerusalems durch die Kreuzfahrer im 1. Kreuzzug 1099. Der zweite Artikel weist auf den Kreuzzug gegen die christlichen Katharer hin und der dritte behandelt ausführlich den Krieg der Kirche gegen die christlichen Arianer.
http://www.das-weisse-pferd.com/98_ex/kreuzzuege.html
http://www.das-weisse-pferd.com/98_ex/katharer.html
http://www.das-weisse-pferd.com/00_01/arianer.html


 

16.4.2005 - Unzählige Augen schauen nach Rom - dort gehört jedes vierte Haus der Kirche. Informationen über den Reichtum des Vatikan lesen Sie bei
http://www.das-weisse-pferd.com/98_18/rom_kirche.html



 

8.4.2005 - Johannes Paul II. - Rückblick auf überwiegend verschwiegene Fakten seiner Amtszeit anhand der Artikel in den Zeitschriften "Das Weiße Pferd" und "Das Friedensreich". Die Artikel sind chronologisch geordnet, beginnend mit dem zeitlich nähesten.

Von Päpsten, Bischöfen und Excellenzen - Was sie sagen, was sie tun ...
          http://www.das-weisse-pferd.com/01_02/zeitzeichen.html
Die Morde im Vatikan 1998 - Enthüllungen von den "Jüngern der Wahrheit" im Jahr 2000
          http://www.das-weisse-pferd.com/00_13/morde_im_vatikan.html
Das Schuldbekenntnis des Papstes 1999 - eine ungültige Beichte?
          http://www.das-weisse-pferd.com/00_07/mea_culpa.html
Brief an den Papst - Wird man durch den Ablass ein anderer Mensch?
            
http://www.das-weisse-pferd.com/00_02/ablass.html
Katholische Kirche eröffnet "Heiliges Jahr" - ein Grund zum Jubeln für wen?
          http://www.das-weisse-pferd.com/99_24/roemisch_katholische kirche.html
Ein Diktator hilft dem anderen - Der Papst, Opus Dei und General Pinochet
          http://www.das-weisse-pferd.com/99_06/opusdei.html

Der Papst, die Mafia und 19 mysteriöse Todesfälle

          http://www.das-weisse-pferd.com/98_19/vatikan_mafia.html
Päpstlicher Segen für den katholischen Völkermord in Kroatien
          http://www.das-weisse-pferd.com/98_18/seligsprechung_eines_kriegsverbrechers.html
Mord im Vatikan - Drei Leichen und der vierte Mann
          http://www.das-weisse-pferd.com/98_10/mord_im_vatikan.html


 

2./3.4.2005 - Zum Tod des Papstes: Lesen Sie die Botschaft von Christus an den Papst, übermittelt durch Prophetenmund, in dem Artikel aus dem Journal "Das Friedensreich" 03/2002:
http://www.das-weisse-pferd.com/03_02/kapitulation_kirche.html

Literatur zum Thema: Das Buch "Strafsache Vatikan - Jesus klagt an" aus dem Verlag Das Weisse Pferd: Siehe http://www.das-weisse-pferd.com/buecher/strafsache_vatikan.html




26.3.2005 - Leben retten! Leben verlängern? Sterben verboten? Magensonden als künstliche Lebensverlängerer - Als sie noch bei Bewusstsein war, wünschte die US-Amerikanerin Terri Schiavo keine künstlichen lebensverlängernden Maßnahmen. Nachdem sie ins Koma gefallen und ihr Hirn geschädigt worden war, wurde sie jedoch 15 Jahre lang durch eine Magensonde künstlich ernährt. Im März 2005 spitzten sich die Auseinandersetzungen darüber in den USA zu. Lesen Sie, wie der Mensch durch modernste Medizintechnik den Tod - wenn die unsterbliche Seele ihren irdisches Leib verlässt - hinausschieben kann und was dies für den Einzelnen bedeuten kann:
http://www.das-weisse-pferd.com/03_10/PEG-Magensonden.html



24.3.2005 - Organspende - Zustimmung der Angehörigen rückläufig
- 40 % der Angehörigen waren es noch im Jahr 2003. Im Jahr 2004 stimmten "nur noch" 35 % zu, dass die Organe ihres sterbenden Verwandten entnommen werden dürfen. Das teilte der Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation in Neu-Isenburg, Professor Günter Kirste, mit (top shop 24.3.2005 u. a.) Immer mehr Menschen wissen oder ahnen von den negativen Folgen für Spender und Empfänger. Der Verlag Das Weisse Pferd weist seit vielen Jahren auf die Problematik und ihre Hintergründe hin und dass es sich hier um einen verhängnisvollen Irrweg der Medizingeschichte handelt. Nachfolgend eine Zusammenstellung der wichtigsten Artikel:
http://www.das-weisse-pferd.com/03_03/organe_gegen_geld.html
http://www.das-weisse-pferd.com/00_22/fluch_der_organtransplantation.html
http://www.das-weisse-pferd.com/00_18/organspende_nie_wieder.html
http://www.das-weisse-pferd.com/00_01/organtransplantation.html
http://www.das-weisse-pferd.com/99_09prophet_atheist.html#Organtransplantation
http://www.das-weisse-pferd.com/99_05/organverpflanzung.html
http://www.das-weisse-pferd.com/99_04organspende.html
http://www.das-weisse-pferd.com/98_17/herztransplantation.html

 


8.3.2005 - Engagierte Lutheranerin ging mit ihren Kindern in den Tod
- Die Vize-Vorsitzende des evangelischen Kirchenvorstands von Groitzsch bei Leipzig, Ulrike Bantle, galt als "Eckpfeiler" der lutherischen Kirchengemeinde. Jetzt wurde sie mit ihren drei Töchtern erfroren in einer Feldsenke aufgefunden. Neben den Toten lagen zwei Bibeln. Hinsichtlich der Todesursache wird noch ermittelt. Unmittelbar vor dem Tod versuchte Frau Bantle noch, mit dem Bürgermeister wegen der Sanierung der Kirche Kontakt aufzunehmen. Auch die Kinder (4, 8 und 10 Jahre) kamen regelmäßig in die evangelische Kirchengemeinde. Sie wolle sich ihrem Gott nähern, soll die engagierte Lutheranerin kurz vor dem tragischen Ereignis einem Bericht der Leipziger Volkszeitung zufolge gesagt haben (4.3.). Welches sind mögliche Hintergründe? Ihr Vorbild Martin Luther lehrte z. B., dass der Mensch keinen freien Willen habe - er werde entweder von Gott oder dem Teufel gesteuert, was man an dessen Leben erkennen könne. "Glaubte Frau Bantle vielleicht, sie werde vom Teufel gesteuert und wollte sie womöglich deshalb ihrem Leben ein Ende machen?" gibt der Evangelische Theologe und Kirchenkritiker Dieter Potzel zu Bedenken. Er verwies dazu auf Luther, der davor warnte, sich allzusehr mit dem von ihm gelehrten Gott zu beschäftigen und zuviel wissen zu wollen. Unweigerlich stürze man nach Luther aus der Höhe seiner Spekulation ab, geht "zu Boden", gerate in "sichere Verzweiflung", renne wie gegen eine eiserne Mauer und breche sich auf jeden Fall den Hals. "Zuletzt habe sich die Frau immer stärker in das Studium der Heiligen Schrift vertieft", bestätigt auch Spiegel online (7.3.). Die Kirche, für die in der Bibel das verbindliche Wort Gottes steht, will mit dem Tod ihrer Mitarbeiterin jedoch nichts zu tun haben. Wehe aber, ein Angehöriger einer religiösen Minderheit wäre unter diesen Umständen tot aufgefunden worden! Die Kirche würde zur Hexenjagd blasen, und die Minderheit müsste mit dem Allerschlimmsten rechnen. Bei einem Täter aus den Reihen der Kirche traut sich aber offenbar keiner aus dem Umfeld des Dramas, eine kritische Rückfrage zu stellen.
Das besonders Infame bei den Berichten über die Familientragödie von Groitzsch: Obwohl die Frau evangelisch-lutherisch war, verdächtigten die Inquisitoren der Kirche kleinere Gemeinschaften, denen sich die Lutheranerin vielleicht insgeheim genähert haben könnte. Die beargwöhnten Mormonen mussten sich öffentlich rechtfertigen, dass sie nichts damit zu tun haben.
Näheres zu den Abgründen der lutherischen Lehre lesen sie bei: http://www.theologe.de/theologe1.htm, einem fiktiven Gespräch zwischen einem Journalisten und einem Theologen, dort u. a. in den Kapiteln "Rechtfertigung?", "Wer ist Gott?" und "Nicht die Bibel allein".

Lesen Sie dazu auch: Evangelische Kirchenchristin brachte neun Säuglinge um - Evangelischer Innenminister lenkt ab und beschuldigt die DDR.




12.2.2005 - Konflikt Iran - USA
: Zu diesem Thema sprachen wir im Jahr 2002 mit einer Iranerin, die in Deutschland lebt. Damals hatten die USA den Iran in die "Achse des Bösen" eingereiht. Wenn Sie mehr über die Hintergründe erfahren wollen, welche dem gegenwärtigen Konflikt zugrunde liegen, lesen Sie:
http://www.das-weisse-pferd.com/02_04/persisches_auge.html



 

9.2.2005 - Die Gottesvergiftung der modernen Theologen: Jahrhundertelang machten die Kirchen den Menschen Angst, indem sie ihnen weismachten, die Kirche wäre mit Gott im Bunde, ihre Kritiker und Gegner mit dem Teufel. Was der renommierte Heidelberger Religionswissenschaftler Klaus Berger in seinem aktuellen Buch "Jesus" (Pattloch-Verlag, München 2004) schreibt, stammt jedoch nicht aus dem Mittelalter, sondern aus unserer Zeit. Berger wörtlich: "Wer sich von der Kirche wegen ihrer Verbrechen distanziert, distanziert sich von Gott, der die Verbrechen auf seinen eigenen Leib gebunden hat." Muss man sich Gott demnach wie einen Selbstmordattentäter mit Sprenggürtel um den Bauch vorstellen? Und muss ein ehrlicher Gottsucher, wenn er sich an den Theologieprofessor Berger hält, einer Institution die Treue halten, über die der bekannte Kirchenhistoriker Karlheinz Deschner sagt, er kenne "keine Organisation der Welt, die zugleich so lange, so fortgesetzt und so scheußlich mit Verbrechen belastet ist" (in: Die beleidigte Kirche, S. 43)? In der Offenbarung des Johannes wird hierzu ein anderer Rat gegeben: "Ziehet aus (wörtlich auch: "Tretet aus ...") von ihr mein Volk, dass ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden und nichts empfanget von ihren Plagen" (18, 3).
 
Anmerkung: Zum Theologen Klaus Berger siehe auch die
Meldung vom 29.7.2005 über seinen Vorschlag zur "Unterwerfungsökumene".

 
 

28.1.2005 - Stellungnahme zu einem Prozess eines evangelischen Pfarrers gegen einen Urchristen:"Neutrale Richter gesucht! Also nicht katholisch und nicht evangelisch!"


 

17.1.2005 - Seligsprechung von Papst Pius XII. wird vom Vatikan vorangetrieben. Näheres zu diesem Papst lesen Sie bei: http://www.das-weisse-pferd.com/97_23/pius_XII._juden.html




10.1.2005 - Flutkatastrophe in Südostasien
- In vielen Artikeln berichteten wir bereits über Naturkatastrophen, Unglücksfälle und ihre Hintergründe. Nachfolgend weisen wir Sie auf einige davon hin. Sie haben gerade angesichts der Tragödie in Südostasien nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.
1)
http://www.das-weisse-pferd.com/02_09/sintflut.html
    - Überschwemmungen in Mitteleuropa
2)
http://www.das-weisse-pferd.com/01_04/prophetie.html 
     - Prophezeiung vom 27.2.2001
3)
http://www.das-weisse-pferd.com/04_01/kirchlicher_nebel_um_den_tod.html
    -  Antworten der Kirchen
4)
http://www.das-weisse-pferd.com/00_16/concorde.html
    - Absturz der Concorde

 

Weitere kirchenkritische Meldungen finden Sie bei Der Theologe aktuell



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