Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Januar 2006


Aufklärung über evangelische Inquisition

Steht die Politikerin Carla Bregenzer (SPD) noch auf dem Boden des Grundgesetzes?

Was ist nur in diese Frau gefahren? Wenn Menschen mit urchristlicher Gesinnung aus ihrer religiösen Überzeugung heraus für vegetarische Ernährung eintreten, dann sorgt sich die baden-württembergische Landtagsabgeordnete und selbsternannte "Sektenexpertin" Carla Bregenzer (SPD) gleich um das geistige Wohlergehen der Bürger und nimmt dies zum Anlass für eine Landtagsanfrage.

Nicht nur in dieser Anfrage, sondern immer wieder weckt die überzeugt evangelische Politikerin in der Bevölkerung gezielt Ängste vor religiösen Minderheiten. Diese Ängste und Vorurteile werden von den großen Kirchen seit Jahrhunderten geschürt. Viele der von der Kirche verfolgten Minderheiten wie z. B. die Katharer oder die Bogumilen achteten die Natur und lebten vegetarisch. Das war der Kirche schon immer ein Dorn im Auge.
Heute werden solche Ängste und Vorurteile von der Kirche willfährigen Politikern wie Carla Bregenzer in der Bevölkerung verbreitet. Will sie damit Mitglieder für die SPD oder für die evangelisch-lutherische Kirche werben, der sie angehört?
Schon Martin Luther forderte die Obrigkeiten auf, alle Prediger, die nicht von ihm ordiniert waren, dem "Meister Hans“, dem Henker, zu übergeben. Und nicht nur das: Er forderte die Landesherren zum brutalen Abschlachten der rebellischen Bauern auf. Er hetzte in hasserfüllter Weise gegen die Juden, deren Synagogen man anzünden und deren Talmude man verbrennen solle, die man zur Zwangsarbeit schicken solle usw. Er ließ im lutherischen Gebiet ebenso grausam Hexen foltern und verbrennen, wie es in katholischen Gebieten geschah. Und: Martin Luther leugnete den freien Willen des Menschen, der die Grundlage jeglicher demokratischen Gesellschaft ist. Wer aber den Bürger nicht für mündig hält und ihm kein Selbstbestimmungsrecht zugesteht, wie kann der eine demokratische Gesellschaft aufbauen? Steht also die evangelisch-lutherische Kirche wirklich auf dem Boden des Grundgesetzes – und mit ihr die Politikerin Carla Bregenzer, ein Mitglied dieser Kirche, das in der Öffentlichkeit kleinere Glaubensgemeinschaften bekämpft? Würde Martin Luther heute seine Rundumschläge gegen religiöse und soziale Minderheiten öffentlich verkünden, so müsste sich umgehend der Verfassungsschutz mit ihm beschäftigen. Doch Martin Luther muss gar nicht wiedergeboren werden. Es gibt ja Politiker, die sein Ungeist auch heute noch umzutreiben scheint. Politiker, die glauben, sie müssten die "armen, unmündigen Bürger“, davor bewahren, eigene Entscheidungen zu treffen – und sei es auch nur in Bezug auf ihre Ernährung ...
Das Verhalten der protestantischen SPD-Inquisitorin Carla Bregenzer gibt in dieser Hinsicht zu denken. Denn es weist ohne Zweifel Merkmale einer totalitären Denkweise auf. Deshalb: Seien Sie wachsam! Denn wie sagt schon ein bulgarisches Sprichwort: "Hast du den Bären heute in Nachbars Weinberg gesehen? Erwarte ihn morgen in deinem!“

PS: Mehrere Bürger wehren sich jetzt gegen das Gebaren der Inquisitorin unter dem Deckmantel der SPD. Lesen Sie dazu einen Handzettel, der über die "Arbeit" der Politikerin aufklärt unter
http://www.aussteiger.cc/gefaehrlichesekten/index.html

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