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"Das Tier sagte, es sei ein Geschöpf Gottes, es habe
Gefühle. Manchmal habe es keine Lust zu arbeiten, manchmal liege es aber
auch wegen großer Schmerzen nur herum. Manchmal sei es traurig, weil
Mitglieder seiner Familie gestorben seien. Es gehe ihm aber gut, wenn es
sein neues Zuhause anschaue, für das die Menschen so viel Geld
ausgegeben hätten [das neue Versuchstierzentrum] - nur für sie - die
Versuchstiere. Es betont, die Tiere stellten sich zur Verfügung, täten
ihr Bestes für gute Ergebnisse, sieht ihr [sein] Dasein als ihre [seine]
Aufgabe, ihre [seine] Arbeit, ihren [seinen] Beruf an. Sagt, dass es
kein leichter Beruf sei, weil am Ende der Tod stünde für das Wohl der
Menschheit; die Versuchstiere erwarten dafür Achtung, Behutsamkeit,
Sorgfalt und Dank an Gott. Auch wegen des Geschenks des Forschergeistes
sollten die Wissenschaftler Gott danken."
"Es folgten Gebete, Lobpreisungen Gottes, das Zentrum wurde gesegnet." |
"Ihr
habt mir den Tod eingepflanzt, Elend und immer größeres Elend, Jammer,
immer größerer Jammer, Schmerz und unerträgliche Pein. Was bringt euch
das? Hört ihr Menschen nicht? Ihr Menschen, versetzt euch einmal in
meine Situation, in mich hinein. Mit meinem Schicksal bin ich nicht
allein. Millionen Ratten, Mäuse klagen gleich mir. Vernehmt ihr nicht
das Weinen, das Schreien, das Wehklagen, den Schmerz eurer
Tiergeschwister? Was wird einst eure Klage sein? Denkt daran:
Grausamkeit bringt den Menschen, der grausam ist, nichts als wieder
Grausamkeit. Mich ängstigen der Menschen kalte Herzen. Jetzt "forscht"
ihr in meinem missbrauchten, geschundenen, toten Körper nach Beweisen
dessen, was ihr erdacht habt. Was wird das Ergebnis eures Lebens sein?"
Und der Prophet ergänzt: "Wer denkt, dass Ruhm und Ehre in der
Forschungsarbeit seiner Seele auf Dauer Gewinn bringt, der unterliegt
der Täuschung. Eventuell heute erhält der ´Berühmte` einen Doktorhut,
morgen ein schwarzes Leichentuch, so, wie seine Seele geworden ist. Die
Wärme des Herzens haben viele der ´Wissenschaft` geopfert. Wenn es
jedoch um das eigene Kätzchen und um das so niedliche Schoßhündchen
ginge, das der Wissenschaft geopfert werden sollte, was würden die
´Besitzer` dazu sagen? Sie wären sicher empört, denn man kann das diesen
Tieren nicht antun. Wer der Meinung ist, dass alle anderen Tiere anders
empfinden als das Kätzchen und der Schoßhund, dessen Herz bleibt auf der
Strecke der Eigensucht. Machen wir uns doch endlich bewusst: Jeder
Mensch erntet seine Früchte, und er wird sie auch essen müssen. Für so
manchen werden sie sehr, sehr bitter sein." |