Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Juni 2010


Wenn immer mehr aus den Fugen gerät 

Warum breitet sich im Golf von Mexiko ein lebensvernichtendes Ölmeer aus – die größte von Menschenhand unmittelbar verursachte Umweltkatastrophe? Warum brach in Amerika und Europa eine gigantische Finanzkrise aus, die Schäden in Billionenhöhe verursachte? Warum stehen ganze Staaten vor einem Schuldenkollaps? Und warum geht in einem wohlhabenden Land wie Deutschland die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter und immer ungerechter auseinander? Warum sterben weltweit immer mehr Menschen an Hunger und Krankheit, allein 30.000 Kinder pro Tag? Warum treffen die Mächtigen dieser Welt gegen die galoppierende Klimakatastrophe keine durchgreifenden Vorkehrungen? Warum frönt die Menschheit weiter einer barbarischen Massentierhaltung und -schlachtung, obwohl sie eine der Hauptursachen des Welthungers und der Klimakatastrophe ist?

Menschen, Natur und Tiere als Mittel zum Zweck

Es ist die Gier nach Öl, die den Meeresboden aufreißt und für die damit einhergehenden Risiken blind ist. Und es ist die Gier nach Geld, die durch Manipulation und Spekulation das Finanzsystem ins Wanken bringt. Es ist weiterhin die Gier der reichen Industrieländer, ihre eigene Landwirtschaft zu Lasten der armen Länder weiter zu steigern, die den Welthunger antreibt. Und es ist auch die Gier nach kurzfristigen Vorteilen, die blinde Staatenlenker davon abhielt, der inzwischen unaufhaltsamen Klimakatastrophe zu begegnen. Und schließlich: Es ist auch die pure Gier nach Gaumengenuss, die die Menschheit davon abhält, den globalen Massenmord an Milliarden von Tieren einzustellen.

Dies ist das Verhalten von Menschen, die in erster Linie an sich denken, und ihre Mitmenschen, Natur und Tiere als Mittel zum Zweck missbrauchen, die Natur als Ressource, die Tiere als Genussmittel und die Menschen als Gehilfen für materialistische Ziele: als Arbeitnehmer, die man mit Billiglöhnen abspeisen kann; als Häuslebauer oder Rentner, deren Erspartes man als Spekulationsgeld nutzen kann; als Steuerzahler, die man zur Rettung von Banken zur Kasse bitten kann oder als "Hartz IV-Empfänger", denen man das Kindergeld streichen "muss", um dafür die Reichen zu schonen.

Dunkle Wolke negativer Energie regnen ab

Doch wer das Trauerspiel dieser Welt auf sich wirken lässt, kann sich selbst auch nicht als unschuldiges Opfer sehen. Auch Vegetarier fahren Auto und verbrauchen Öl; auch sozial denkende Zeitgenossen kaufen Billigprodukte aus fernen Ländern, auch afrikafreundliche Europäer rasten angesichts verhungernder Kinder nicht aus, sondern verlassen sich in erster Linie auf ihre Regierungen.
Das Unglück baut sich dabei bereits im Inneren auf; mit unfreundlichen oder gar aggressiven Gedanken, mit Neid, mit eigensüchtigen Absichten – alles negative Energien, zu denen jeder mehr oder weniger beiträgt und die wie eine dunkle Wolke um die Erde ziehen. Die inneren Ursachen werden zu äußeren Wirkungen, die ihre Urheber durch weltweite Katastrophen überwältigen. Die Apokalypse fällt nicht vom Himmel, sondern ist menschengemacht.

Prophetische Botschaft geht um die Welt

Dabei hätte alles ganz anders kommen können. Vor allem, wenn im sogenannten christlichen Abendland die Worte des Christus Gottes, Der vor 2000 Jahren als Jesus von Nazareth über diese Erde ging, ernst genommen worden wären. Seine Bergpredigt, mit der goldenen Regel: Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu. Seine Lehre von der Feindesliebe. Seine Aufforderung, nicht zum Schwert zu greifen, um nicht durch das Schwert umzukommen. Doch die „christlichen“ Machthaber taten das Gegenteil, angeleitet von einer Priesterkaste, die aus den Lehren des Nazareners ein heidnisches Dogmengebäude zimmerten, in dem für jedes Verbrechen und jede Perversion Platz ist oder es eine kirchliche Absolution gibt.
Und auch die Gottesprophetie unserer Tage, die Gabriele seit 35 Jahren als Prophetin und Botschafterin des Allmächtigen übermittelt (http://www.das-wort.com/deutsch/gottesprophetie-aktuell/index.php), hält die weltversessenen Blindenführer nicht davon ab, so weiter zu machen wie bisher, obwohl die Endzeit, die bereits Johannes von Patmos ankündigte, zum Greifen nahe ist.
Doch die prophetische Botschaft für die Gegenwart geht um die Welt und immer weniger Menschen können sagen, sie hätten nichts gewusst. Jeder muss sich jetzt entscheiden, ob er für die urchristliche Lehre des Nazareners, ob er für den Christus Gottes und das von Ihm angekündigte Friedensreich ist oder für diese Welt, die sich selbst dem Untergang weiht. (nn)

Lesen Sie dazu auch:
"Der Theologe Nr. 31" - Die Klimakatastrophe und das Leid von Tieren und Natur im kirchenchristlichen Abendland

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