Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 22/98

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Aus einem Treffen aller Gottsucher

"Sprich und denke niemals das unausweichliche Nein, sonst verkürzt du dein Leben"

"Eure Rede sei ja, ja - nein, nein", sagte Jesus von Nazareth. Wir sollen uns also klar und deutlich ausdrücken - und vor allem nicht anders reden als wir denken. Doch was ist dann mit dem "unausweichlichen Nein" gemeint?

Das unausweichliche Nein spreche oder denke ich dann, wenn ich meinen Nächsten ablehne, ihn nicht mehr sehen will - oder wenn ich über ihn bestimme, indem ich etwa sage: "Ich will nicht, dass du dieses oder jenes tust."

Wenn ich hingegen ein Kind warne: "Nein - gehe jetzt nicht über die Straße!", dann fülle ich dieses "Nein" mit Sorge und Warnung. Es kommt also immer darauf an, was ich in das "Nein" hineinlege.

Das unausweichliche Nein wirkt in uns wie eine Blockade. Es ist, wie wenn die Leber zum Blut sagen würde: "Nein, ich lasse dich nicht durch mich hindurchfließen." Denn in der Natur fließt alles, es ist in Bewegung. Wo eine Blockade auftritt, dort ist unweigerlich Krankheit die Folge.

Auch die Planeten stehen untereinander in beständiger Verbindung. Und alles Leben erhält seine Energie von Gott, der unaufhörlich Seine Liebe ausstrahlt und alles beatmet.

Und wir Menschen? Wir wenden uns durch unser gegen die göttlichen Gesetze gerichtetes Verhalten von Gott ab. Dadurch blockieren wir den Strom Seiner Energie und sprechen letztlich das Nein zu uns selbst. Denn wie wir denken und fühlen, so beeinflussen wir auch unseren Körper. Die Körperzellen, das Blut, die Organe nehmen das unausweichliche Nein auf und werden energieärmer und vielleicht sogar krank.

Was im Menschen gilt, das lässt sich auch im Zusammenleben der Menschen beobachten, etwa in einem Betrieb. Auch hier können einzelne Mitarbeiter, die ihre Kollegen ablehnen oder ständig in Unfrieden leben, die Atmosphäre des gesamten Betriebes beeinträchtigen oder gar blockieren. Auch Gleichgültigkeit ist eine Form der Verneinung: Wenn mich der Betrieb nicht mehr interessiert, habe ich innerlich schon gekündigt.

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Ablehnung und Abweisung - wie hier im Tanz dargestellt - verschließt das Innere des Menschen und fällt früher oder später wieder auf ihn zurück.

Eine Besucherin der Kosmischen Lebensschule* brachte hierzu ein praktisches Beispiel. Sie hatte die Ware in einem Schaufenster in einer bestimmten Weise angeordnet, weil ein Kollege ihr dies so aufdrängte. Sie wollte es aber eigentlich anders. Von dieser Ware wurde kaum etwas verkauft. Erst als sie sich mit dem Kollegen über die unterschiedlichen Vorstellungen aussprach und sie eine gesetzmäßige Lösung fanden, wurde die Ware verkauft, und zwar sehr rasch.

In einem anderen Betrieb, einem Lebensmittelladen, hatte ein Mitarbeiter das Gefühl, dass nicht jeder nach seinen Fähigkeiten optimal eingesetzt ist. Als er dies zur Sprache brachte, stieß er zunächst auf Widerstand - doch dann wurde umgestellt. Die Folge war, dass alle Mitarbeiter, die gewechselt hatten, an ihren neuen Plätzen mehr Freude hatten. Das wirkte sich sofort auch auf den Verkauf aus.

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Ausgesprochene oder auch nur gedachte Blockaden verhindern also den Fluss der Energie, den Rundlauf. Sind wir wachsam, dann erfassen wir, was unser Gewissen uns sagen möchte: "Lass das nicht anstehen, kläre es gleich." "An dem, was dein Nächster sagt, ist einiges dran. Da könntest du etwas ändern." "War das jetzt in Ordnung, wie du dich verhalten hast?"

Wer den Tag nützt, lebt gesünder und eventuell länger - weil er nicht nur für sich lebt.

Information:
Die Kosmische Lebensschule - Mehr dazu siehe unter
http://www.universelles-leben.org/cms/
veranstaltungen/kosmische-lebensschule.html


 



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