Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 3/99

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Jedes Merkmal hat eine Bedeutung

Die Haut -
 Spiegel unserer Seele

Jedes Merkmal auf unserer Haut hat eine Bedeutung - jedes Muttermal, jede Falte und jede Form. Denn unser Körper ist ein Spiegel unserer Seele und die Haut ist wie eine Landkarte der Seele. Bereits der große Naturheilarzt Chr. W. Hufeland (1762-1836) beschrieb die Haut als eines der wichtigsten Organe. Er bemängelte, dass sie oft nur als schöne Hülle und nicht in ihrer wahren Bedeutung gesehen wurde. Was hat es genau auf sich mit unserer Haut?

Baby
Früh übt sich, wer eine reine
Haut haben möchte.

Oft galt und gilt das Interesse vor allem der kosmetischen Verschönerung dieser Hülle unseres Leibes. Dabei ist unsere Haut eines der flächengrößten Organe unseres Körpers. Über die Haut stehen wir mit allem, was uns umgibt, direkt in Verbindung. Über die Haut atmen wir, nehmen Stoffe auf, geben Stoffe ab. Die Haut birgt außerdem ein Netzwerk energetischer Lebensbahnen und Energiepunkte, sowohl organisch lokalisierbare als auch geistige Bahnen und Zentren, die fortwährend ausstrahlen, d. h. senden und empfangen. Somit erfüllt unsere Haut vielfältige Funktionen. Sie dient zur Abgrenzung und zum Schutz, als Berührungs- und Kontaktorgan, als Ausdrucks- und Darstellungsorgan, als Sexualorgan, zur Atmung, zur Ausscheidung, z. B. in Form von Schweiß und zur Wärmeregulation.

Der Aufbau unserer Haut

Schauen wir uns zunächst den anatomischen Aufbau der menschlichen Haut an, in dem sich diese vielfältigen Funktionen widerspiegeln. Diese besteht aus drei Schichten, der äußeren Oberhaut (Epidermis), der darunter liegenden Lederhaut (Dermis) und dem Unterhautfettgewebe. In einem Quadratzentimeter Haut befinden sich je nach Lage auf der Körperoberfläche ca. 10 unterschiedliche Haare, 100 Schweiß- und 40 Talgdrüsen, unzählige Nerven, mehr als 200 Schmerzrezeptoren, 100 Druck- und 12 Wärmerezeptoren. Außerdem sind in der Haut zahlreiche Pigmentzellen, die den "Teint" eines Menschen charakterisieren. Ob wir eher ein blasser oder eine dunklerer Hauttyp sind, hängt vom unterschiedlichen Gehalt des Farbstoffes Melanin in diesen Zellen ab, der in unseren Genen festgelegt ist. Einen äußeren chemischen Schutz bildet der Säuremantel der Haut (pH 5,4), einen mechanischen Schutz bildet der Fettmantel.

Analogie zwischen Innen und Außen

Das Netzwerk der Nerven und der energetischen Bahnen, das unsere Haut birgt, macht es möglich, dass sich jede Störung eines inneren Organs auf unsere Haut projiziert. Aber auch umgekehrt wird jede Reizung eines entsprechenden Hautareals nach innen zu dem betreffenden Organ weitergeleitet. Nur wenige dieser Zusammenhänge sind der Schulmedizin bekannt, wie z. B. die so genannten Headschen Zonen. In der klassischen Naturheilkunde werden diese Zusammenhänge jedoch in den verschiedenen Reflexzonentherapien diagnostisch und therapeutisch genutzt, wie z. B. in der Fußreflexzonenmassage, der Schröpfbehandlung des Rückens, der Akupunktur oder auch der Elektroakupunktur nach Voll oder nach dem Listen-System.

Man kann daher sagen, dass nichts, was sich auf der Haut zeigt - eine Rötung, eine Schwellung, eine Entzündung, ein Pickel, ein Abszess oder ein Leberfleck - zufällig an diesem Ort geschieht. Immer ist ein Hinweis auf einen entsprechenden inneren Vorgang enthalten. Doch zeigt sich darin nicht nur ein innerer organischer Zustand, sondern es werden auch seelische Bewegungen und Reaktionen sichtbar. Einige solcher Reaktionen kennt der Volksmund in bestimmten Ausdrücken. Man wird z. B. rot vor Scham oder blass vor Schreck, man schwitzt vor Angst oder Aufregung, die Haare sträuben sich vor Entsetzen oder man bekommt eine Gänsehaut.

Und doch gleicht keine Reaktion eines Menschen genau der Reaktion eines anderen. Und keine Hautpartie eines Menschen gleicht in ihrer Struktur, ihrer Punktierung und Zeichnung der eines anderen Menschen. So ist z. B. der Fingerabdruck für jeden Menschen einzigartig und charakteristisch. Warum ist das so?

Die Hautzeichnung jedes Menschen ist einzigartig

In dem Buch Die Kosmische Uhr und das Netzwerk Deiner Haut (S. 54-56; siehe unten) wird die Beziehung zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos anhand dem Menschen und seiner Haut aufgezeigt.

Die seelischen Komponenten des Menschen sind Gefühle, Empfindungen, Gedanken, Worte und Handlungen. Sie bestehen letztlich aus Bildern. Was der Mensch gedacht, gefühlt und gesprochen hat, ist gespeichert - im Gehirn und in der Seele. Es ist der so genannte Lebensfilm. Durch dieses Energiepotenzial ist und wird der Mensch zugleich geprägt - sein Körperbau, seine Körperstruktur und das Netzwerk seiner Haut. Jedes Gen, jedes Blutkörperchen, jedes Organ spiegelt wider, wer wir sind. Wir können also bildlich gesprochen nicht aus unserer Haut heraus.

Über unser Energie-Bild-Volumen stehen wir zugleich in Kommunikation mit dem gesamten Energievolumen der Menschheit, das als riesiges Sende- und Empfangspotenzial auf die Erde und in die jenseitigen Bereiche einwirkt. Die kosmische Landschaft, in der alle Sonnensysteme des materiellen und des immateriellen Kosmos verzeichnet sind, ist zugleich als Essenz im Hautnetzwerk jedes Menschen repräsentiert. Dies sind die Analogien zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos. Und so könnten wir unsere Haut als eine Landkarte verstehen, die das abbildet, was auch in den verschiedenen Kosmen gespeichert ist, mit denen wir in Verbindung stehen. Markante, sichtbare oder unsichtbare Bereiche unserer Haut können seelischen Positiv- oder Negativprogrammen entsprechen. Sie können auf schon überwundene oder noch vorhandene Belastungen hindeuten. Doch was bedeutet das für uns?

Selbsterkenntnis über die Haut

Dass wir uns durch die Inhalte unseres Denkens, Empfindens, Fühlens, Sprechens und Handelns selbst geprägt haben, ist auch ein Aspekt des Urwissens der Menschen von der Reinkarnation. Unsere Seele "übernimmt" bei der Geburt eines neuen Erdenbürgers vermutlich nicht das erste Mal einen neuen Menschenkörper und die in diesem Körper vorhandenen Gene. Die Seele prägt in der Folgezeit diesen Körper und seine Gene jedoch auf vielfältige Weise und entwickelt diesen Körper sozusagen weiter, entsprechend den Inhalten aller ihrer Lebensäußerungen. Dies wird dann auch von der Haut aufgenommen, und die Partien der Haut sprechen deshalb ihre spezielle Sprache. Und wir können allmählich lernen, diese Sprache zu verstehen, wenn wir uns darin üben, uns selbst zu hinterfragen. So erleben wir die Sprache der Merkmale unserer Haut am deutlichsten, wenn sie z. B. als Unbehagen oder Schmerz für uns spürbar werden, wenn sie sich neu zeigen oder sich verändern.

Was will uns z. B. ein Ausschlag auf unserer Haut sagen? Was drängt empor, was wir bisher nicht wahrhaben wollten und lässt uns wohl "ausschlagen"? Auf wen oder was reagieren wir so und warum? Was liegt in uns vor?

Oder uns quält ein Ekzem unter unserem Fuß. Dann könnten wir uns fragen, was uns sticht - oder wen stechen wir eventuell auf Schritt und Tritt?

Sind wir dickfellig oder dünnhäutig? Was will uns auch dieser Aspekt über unser Verhalten zu unseren Mitmenschen sagen?

Tritt auf unserer Haut ein Juckreiz auf, könnten wir uns fragen, wer oder was uns juckt, reizt, beißt oder erregt und warum? Welche massiven Wünsche oder Leidenschaften drängen an die Oberfläche?

Schuppt sich unsere Haut übermäßig stark wie z. B. bei der Schuppenflechte und wird rau und gereizt, liegt auch darin eine Information für uns. Ein Sprichwort lautet: "Unter einer rauen Schale steckt meist ein weicher Kern". Vor wem und warum wollen wir uns abgrenzen, uns gewissermaßen einen Panzer als Schutz zulegen? Warum treten wir nicht offen und direkt für unsere Belange ein und finden eine gemeinsame, ehrliche Lösung? Welche Angst hindert uns, zu uns zu stehen?

Wenn wir uns morgens im Spiegel anschauen: Wer blickt uns da entgegen? Zeigen die Mundwinkel vielleicht nach unten? Oder zeichnen sich kleine Lachfalten ab? Oder ist da etwa ein eingefrorenes Lächeln in unserem Gesicht? Bei jedem von uns fällt die Antwort anders aus, weil bei jedem andere persönliche Inhalte zugrunde liegen.

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So gibt uns jeder Tag, jede Stunde, jede Minute, jeder Augenblick die Chance, uns selbst und unsere Eingaben zu erkennen und - so sie negativ sind - zu bereinigen. Dadurch wächst in uns die positive Kraft, die innere Stärke.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie im nachfolgenden Buch

Unsere Haut -
Landkarte unserer Eingaben

»Die Hautpartien des Körpers, die feineren und gröberen Linien, wie wir sie von Händen, Füßen her kennen, die Falten und Fältchen im Gesicht, am Hals und überall am Körper, die Struktur der Haut und ihre Punktierungen, die zarten Linienmuster und Ellipsen, die z. B. in unseren Fingerabdrücken sichtbar werden - all das sind Merkmale, Zeichen der Individualität und der spezifischen Integration des einzelnen in die Kosmen. Keine Hautpartie eines Menschen - ihre Struktur, Punktierung und Zeichnung - gleicht der eines anderen Menschen.«

 »Es gibt auch Hautmerkmale, die schon bei der Geburt vorhanden sind und sich im Laufe der Jahre deutlicher ausprägen: z. B. Muttermale, Feuermale, fehlende oder übermäßige Pigmentierung, bei der Geburt bereits vorhandene Hautausschläge, Hautfalten oder Linien am Hals, an Gelenken, narbenähnlichen Zeichnungen an verschiedenen Körperteilen und dergleichen. Jahrelang wissen wir eventuell, dass wir das haben, doch es stört uns nicht und sagt uns auch nichts. Eines Tages aber wird - z. B. über unseren Sehsinn, im Spiegel, durch einen Fernsehfilm, über ein Bild oder einen Bericht in der Zeitung - eine Assoziation angestoßen. Unsere Gefühls- und Gedankenwelt gerät in Bewegung. Lassen wir die entsprechenden Bilder in uns aufsteigen, dann kommt auch die Selbsterkenntnis. Wir können heute vergeben und um Vergebung bitten, unsere Seele erleichtern ... «

(Aus: Die Kosmische Uhr und das Netzwerk Deiner Haut, Verlag DAS WORT, Würzburg 1996
http://www.das-wort.com/deutsch/mensch-und-kosmos/die-kosmische-uhr-und-das-netzwerk-deiner-haut.php)
 


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