Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 5/99

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Zwei Seelen in einem Körper?

Frage und Antwort zum Thema Organverpflanzung

Zum Thema Organtransplantation ("Neues Leben durch fremde Organe", Ausg. Nr. 4/1999) wurden viele Fragen gestellt. Das Weisse Pferd gab sie an Ärzte und Juristen zur Beantwortung weiter.

Frage: Hat die Organtransplantation nicht auch einen wirtschaftlichen Aspekt? Denn was kostet ein solcher Eingriff?

Antwort: Die Kosten für Organverpflanzungen sind beträchtlich. Eine Herztransplantation kostet etwa 300.000 DM [1999], eine Niere bis zu 100.000 DM, eine Leber ebenfalls 300.000 DM. Diese Summen werden von den Krankenkassen bezahlt, d. h. von der Gemeinschaft der Versicherten. Ein Herztransplantierter braucht monatlich Medikamente im Wert von ca. 2.000 DM.

Frage: Wenn sich durch eine Transplantation zwei Seelen verbinden, was hat das zur Folge?

Antwort: Die Seelen verbinden sich nicht, was auch daraus hervorgeht, dass eine ständige Organabstoßung stattfindet, die nur durch massiven Medikamenteneinsatz unterdrückt werden kann. Denn Fremdorgan ist nun mal Fremdschwingung.

Frage: Der Sinn unseres Erdenlebens ist, unser inneres Wesen wieder zu entfalten, um zurückkehren zu können in unsere ewige Heimat. Wie soll der Organempfänger sich gegenüber den Programmen, z. B. massiven Wünschen und Sehnsüchten des Spenders verhalten? Wie ist für ihn das Ablegen eigener Fehler möglich?

Antwort: Dies setzt Selbsterkenntnis voraus, und tiefere Selbsterkenntnis ist jetzt kaum mehr möglich, weil die Seele des Spenders in das Denken und Verhalten des Empfängers ständig eingreift.

Frage: Gibt es eine solche Einflussnahme nicht auch ohne Transplantation?

Antwort: Wenn wir einen Menschen ständig bestimmen, wenn wir ihn massiv beeinflussen, dass er tut, was wir wollen, dann findet auch ein solcher Mensch nicht mehr zu seiner eigenen Programmwelt, zu dem, was er evtl. aus Vorleben mitgebracht hat. Er kann dann kaum noch zu seiner geistigen Identität zurückfinden.

Organtransplantation
Nach einer Herztransplantation kämpfen oftmals zwei Seelen um einen Körper

Frage: Gehen die Seelen von Spender und Empfänger nach dem Leibestod des Empfängers wieder getrennte Wege?

Antwort: Die karmischen Verknüpfungen sind so vielseitig, dass man darauf keine eindeutige Antwort geben kann. Den Wirrwarr jedoch, der sich in dem Körper, in dem sie gemeinsam waren, aufgebaut hat, müssen die beiden Seelen wieder entwirren.

Frage: Warum kann sich die Spenderseele nicht von der Erde entfernen, sie hat doch die Situation nicht verschuldet?

Antwort: Das fremde Organ lebt nur dadurch, dass die Spender-Seele weiterhin ihre Lebensenergie gibt. Die eigentliche Verantwortung für die Situation liegt jedoch bei denen, die den Eingriff ausführen und die die Organtransplantation ethisch und medizinisch befürworten.

Frage: Wenn einem Körper mehrere Organe entnommen werden und verschiedenen Empfängern übertragen werden, was ist dann?

Antwort: Man spricht hier von Multitransplantation. In einem solchen Fall bleibt die Seele mit den unterschiedlichen Empfängern verbunden. Man kann sich vorstellen, dass die Seele darunter leidet, dass ihr Schwingungspotential da und dort verstreut ist und sie dadurch mehrfach gebunden ist.

Frage: Wenn jemand in einer Klinik stirbt, wird die Leiche dann nicht automatisch obduziert?

Antwort: Die Medizin nimmt immer dann eine Obduktion vor, wenn die Todesursache nicht einwandfrei feststeht. In den Universitätskliniken ist es darüber hinaus üblich, den Körper nach dem Tod öffnen zu können, weil sie sich als Forschungs- und Lehrstätten verstehen und daraus ein Anrecht auf den Körper ableiten.

Frage: Die medizinische Forschung versucht, bestimmte Tierarten durch Genmanipulation so zu beeinflussen, dass ihre Organe für Menschen geeignet sind und ohne dass es zu der bekannten Abstoßungsreaktion kommt.

Antwort: Ob so etwas möglich ist, ist zu bezweifeln, vor allem was die Abstoßungsreaktion angeht. Doch: Auch ein Tier hat ja ein Bewusstsein, das sich allerdings vom menschlichen Bewusstsein unterscheidet. Tiere haben keine Belastung. Die Frage wäre, ob bei einer Tierorgan-Übertragung auch Wesensmerkmale des Tieres im Empfänger zum Tragen kommen.

Herzverpflanzung
Fremdorgan bleibt Fremdschwingung, was immer wieder zu Dissonanzen und Abstoßungsreaktionen führt

Frage: Nach dem Klonen von Tieren scheint das Klonen von Menschen nicht mehr weit zu sein. Einige Wissenschaftler sagen bereits öffentlich: Warum eigentlich nicht? Wären in einem Klon die gleichen Lebensprogramme wie im Original?

Antwort: Zunächst: Man versucht heute schon, menschliche Embryozellen zu züchten, um Spenderorgane aus dem eigenen Zellsystem entstehen zu lassen, also gewissermaßen Duplikate. Man will so die Immunreaktion ausschalten. Ob bereits ein Mensch geklont wird, wissen wir nicht. Fraglich ist, ob sich in einem geklonten Menschen eine Seele einverleibt - und wenn, dann welche Seele. Oder ob ein solcher Mensch nur von Energiefeldern, d. h. von Gegensatzkräften, gesteuert und gleichsam wie ein Roboter gelenkt wird. Das ist eine offene Frage, wobei man nur hoffen kann, dass sie nicht aktuell wird. Aber so wie die Entwicklung augenblicklich läuft, muss man wohl damit rechnen.

Frage: Was ist mit der Übertragung von organischen Material von einem lebenden Menschen auf einen anderen, z. B. Niere, Rückenmark, Bluttransfusion u. a. m. Werden da auch Programme übertragen?

Antwort: Davon ist auszugehen. Solange die fremde Substanz im Körper ist, können auch die zugehörigen Programme aktiv sein. Doch letztlich muss jeder selber entscheiden, ob er dieses Risiko eingehen will, indem er etwa sagt: „Ich bin innerlich so stark, dass ich mich gegen Fremdprogramme wehren kann, und bin deshalb bereit, mir z. B. in einer entsprechenden Situation Blut übertragen zu lassen. Oder aber er sagt: "Ich möchte es nicht". Diese Entscheidung ist jedem überlassen.

Frage: Inzwischen werden ja auch ganze Körperteile verpflanzt, z. B. eine Hand oder Arme und Beine. Gibt es hierzu schon Erfahrungen?

Antwort: Es ist hier ähnlich wie bei den Organen, die verpflanzt werden. Auch hier hängt letztendlich ein Teil des Bewusstseins der Seele an dem fremden Körperteil. Die Frage ist nun: Wie hätte ich gelebt ohne den fremden Körperteil? Wie lebe ich jetzt mit dem Körperteil - immer bemessen an dem Kriterium: Wir sind auf Erden, um wieder göttlich zu werden, d. h. um mehr und mehr die Gebote der Nächstenliebe zu halten.

Frage: Steht nicht das Transplantieren, Klonen usw. in Zusammenhang mit unserem lieblosen Umgang mit den Tieren und mit der ganzen Natur?

Antwort: Alles ist eine Einheit. So wie wir mit der Natur umgehen, so gehen wir letztlich mit uns selbst um. Wir haben die Tiere als seelenlose Objekte behandelt, sie geschlachtet und ausgeschlachtet, und jetzt behandeln wir uns selbst als Objekte, die ausgeschlachtet werden. In beiden Fällen liegt der Grund in einer materialistischen Denkweise, die nur das für existent hält, was man messen und zählen kann - und die die seelischen Zusammenhänge ignoriert.

Frage: Was können Menschen tun, die diese Zusammenhänge von Transplantation und Transfusion erst erfahren, nachdem sie einen solchen Eingriff an sich haben durchführen lassen?

Antwort: Die Aufgabe ist, unser Leben in die Hand zu nehmen, den Tag zu nützen und mit der Hilfe von Christus das zu bereinigen, was der Tag aufzeigt. Schließlich negative Verhaltensweisen nicht mehr zu tun, wieder gut zu machen, was noch möglich ist und sich ein positives Programm vorzugeben.

Frage: Was soll man unter Prinzip: "Leben retten, nicht Leben verlängern" verstehen?

Antwort: Leben retten heißt, den noch lebensfähigen Organismus zu stützen, z. B. durch Wiederbelebung oder eine Operation, damit er seine Funktionen wieder aufnehmen kann. Leben verlängern bedeutet, ein Leben, das eigentlich abgelaufen ist, durch äußere Maßnahmen wie technische Apparate usw. künstlich aufrechtzuerhalten, ohne dass eine Aussicht auf Besserung besteht. Die Frage ist also: Wird bei der medizinischen Behandlung die Seele miteinbezogen? Wird der Mensch als Einheit von Seele und Leib gesehen? Es kann für die Seele gegebenenfalls sinnvoller sein, wenn der Mensch eines natürlichen Todes stirbt, als wenn die Seele an einen künstlich weiterlebenden Körper gebunden bleibt. Doch das muss jeder für sich selbst entscheiden - nicht jedoch für einen anderen. Deshalb ist es sinnvoll, das für sich schriftlich festzuhalten und so niederzulegen, dass man es auch findet.

Frage: Was kann man vorbeugend tun? Man muss ja nicht warten, bis der Körper erkrankt und man sich um Dinge wie Transplantation erst Gedanken machen muss.

Antwort: Die beste Prophylaxe ist der Kreislauf der Bereinigung und ein Leben nach den göttlichen Geboten. Denn durch die Bereinigung seelischer Belastungen werden zugleich die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Diese helfen bei der Linderung und gegebenenfalls bei der Heilung körperlicher Leiden mit.

Frage: Man hört aus China, dass dort ein Organhandel mit dem Westen getrieben wird. Es werden Organe von Hingerichteten entnommen, die man sofort nach der Exekution "ausschlachtet", und bestimmte Organe könne man sogar "bestellen"? Man hört von Südamerika, dass dort Kinder auf der Straße eingefangen, getötet und ausgeweidet werden.

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Antwort: Das Ganze hat wahrlich apokalyptische Züge. Man sollte auch darüber nachdenken, ob durch all diese Manipulationen die dämonischen Mächte nicht eine weitere Schädigung der Seele bewirken möchte, um den Evolutionsweg des Menschen zu verhindern. Denn ihr Ziel ist nach wie vor die Auflösung der Schöpfung. Wer hier von Nächstenliebe spricht, der muss sich fragen lassen, wem er hier dient.
 

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