Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft


Extrablatt 1/99:
"Das NATO-
Christentum"

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Jesus von Nazareth:

"Ja, Ja - Nein, Nein"

Jesus sagte: "Eure Rede sei Ja, ja, Nein, nein, alles andere ist von Übel." Nachstehend lesen Sie einige Beispiele für das Übel:

"Der Mainzer Bischof Karl Lehmann hat den Nato-Einsatz im Kosovo als Friedensmission bezeichnet. Zwar sei jede Form der Gewaltanwendung zerstörerisch und erzeuge meist Gegengewalt ... Dennoch gebe es offenbar Situationen, in denen die Würde und die Rechte der Menschen mit Gegenwehr verteidigt werden müssten" (dpa, 4.4.1999).

"Ich fühle mich ratlos. Ich habe gutgeheißen, dass man dem Völkermord nach langen erfolglosen Verhandlungen mit militärischen Mitteln begegnet. Aber der Zweifel wächst, ob man in der von Hass erfüllten Situation auf diesem Weg dem Frieden näher kommt" (Hermann von Loewenich, bayerischer Landesbischof der evangelisch-lutherischen Kirche am Ostersonntag 1999).

Der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Manfred Kock, sagte: "Wir rufen zu Gott im Gebet, dass er den Weg zu einem friedlichen Ausgleich öffnet. Denn wir bleiben der Überzeugung verpflichtet: Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein." Nach dem Scheitern der Friedensverhandlungen gelte aber militärische Gewalt als "einzig wirksames, letztes Mittel" (idea-spektrum Nr. 13/1999).

"Der Bischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Eberhardt Renz, sagte gegenüber idea, der NATO-Angriff auf Jugoslawien bedeute eine Niederlage für alle, die den Frieden wollten. Der jugoslawische Präsident Slobodan Milosevic habe aber keine andere Möglichkeit zugelassen" (idea-spektrum Nr. 13/1999).

Inhalt Extrablatt 1/99 - Das NATO-Christentum
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"Für die katholische Kirche ist der Krieg kein Mittel der Politik. ... Die Soldaten unserer Bundeswehr werden durch ihre ‘tätige Solidarität mit der Völkergemeinschaft in der Verteidigung einer gerechten internationalen Ordnung` ... dem Auftrag des Konzils gerecht. ... Unser besonderes Gebet gilt den Soldaten der Bundeswehr, ihren Familienangehörigen und Militärseelsorgern" (Der katholische Militärbischof Johannes Dyba).

"Der Einsatz militärischer Gewalt ist auch in einer solchen Situation nur als äußerstes Mittel zu verantworten. Aber mit Bitterkeit und Enttäuschung ist festzustellen: Hier waren alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft" (Der evangelisch-lutherische Landesbischof von Berlin, Wolfgang Huber).

 

"Du sollst nicht töten!"

Eines der Zehn Gebote heißt "Du sollst nicht töten" und nicht "Du sollst nicht morden", wie es in den Kirchen in jüngster Zeit erklärt wird.

Es wäre ja auch merkwürdig: Das Lügen ist nach den Geboten nicht erlaubt, denn es heißt ja: "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden". Das Töten aber soll erlaubt sein, nur das Morden nicht? Wenn aber schon das Lügen ein Verstoß gegen die Gebote ist, ist es dann nicht erst recht das Töten?


 



 




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